Studierende feiern Abschluss an der Fachhochschule Schwetzingen – Hochschule für Rechtspflege

14. November 2014 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Justiz | Drucken

An der Fachhochschule Schwetzingen – Hochschule für Rechtspflege haben 129 Absolventinnen und Absolventen ihren Abschluss gefeiert. Die Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts, Christine Jacobi, gratulierte den 103 Frauen und 26 Männern zum Examen.

Nach dem 24-monatigen fachwissenschaftlichen Studium und der 12-monatigen praktischen Ausbildung seien sie gewappnet für die vielfältigen Aufgaben unter anderem bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Grundbuchämtern. Der Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart, Dr. Franz Steinle, hielt den Festvortrag in Schwetzingen.

Die Absolventen gehören dem ersten Jahrgang an, der das Studium nach einer neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung absolviert hat. Da sich das Tätigkeitsfeld für Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger in der Vergangenheit kontinuierlich erweitert hatte und die Anforderungen gestiegen sind, waren die Studieninhalte von der Fachhochschule, dem Justizministerium und den Oberlandesgerichten gemeinsam überarbeitet worden. Im Zuge dessen wurde der theoretische Anteil um knapp 15 Prozent erweitert, das gesamte Studium wurde modularisiert.

Die Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts wies darauf hin, dass das Justizministerium derzeit in enger Zusammenarbeit mit den Oberlandesgerichten Stuttgart und Karlsruhe sowie der Fachhochschule Schwetzingen an der Umsetzung des Konzepts zur Einführung einer Fachhochschul-Ausbildung für Gerichtsvollzieher arbeite. Der ehrgeizige Zeitplan sehe vor, dass die ersten Studierenden im Herbst 2016 ihr Studium an der Fachhochschule in Schwetzingen aufnehmen.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.