Herrmann bei Stabsrahmenübung ‚Standhafter Bär‘

12. November 2014 | Themenbereich: Bayern, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Unter dem Namen ‚Standhafter Bär‘ trainieren Einsatzkräfte der Bundeswehr und der bayerischen Katastrophenschutzbehörden seit Anfang der Woche den Ernstfall – Krisenszenario diesmal: Bewältigung einer Hochwasserkatastrophe. Unter die Einsatzkräfte in Wildflecken mischte sich auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Herrmann hob dabei besonders die Bedeutung der zivilmilitärischen Zusammenarbeit hervor: „Die Bundeswehr ist bei Katastrophen – wie etwa dem Hochwasser 2013 mit verheerenden Folgen insbesondere für den Süden und Osten Bayerns – unverzichtbarer Bestandteil unseres bayerischen Hilfeleistungssystems. Nur mit gemeinsamer Vorbereitung und regelmäßigem Training wie hier in Wildflecken lassen sich solche Schadensereignisse in den Griff bekommen. Besonders wichtig ist die Verständigung der Einsatzkräfte untereinander, denn im Ernstfall ist die rasche und reibungslose Kommunikation das A und O.“ Der Innenminister dankte außerdem dem stellvertretenden Inspekteur Kommando Streitkräftebasis, Generalleutnant Erich Pfeffer, und dem Kommandeur Kommando Territoriale Aufgaben, Generalmajor Hans-Werner Wiermann, für die Bereitschaft der Bundeswehr, im zweijährigen Turnus gemeinsam mit den zivilen Einsatzkräften des Ministeriums, der Regierungen und der Landratsämter zu trainieren.

Als Innenminister arbeitet Herrmann ständig in vielen Bereichen mit der Bundeswehr zusammen. Aber auch die Staatliche Bauverwaltung bringt im Auftrag des Bundes ihren Sachverstand bei Planung und Bau der bayerischen Liegenschaften von Bundeswehr und US-Armee ein. Herrmann sieht es deshalb als seine Aufgabe an, über die wesentlichen Belange der Bundeswehr informiert zu sein. Sein besonderes Augenmerk als Minister gelte insbesondere den vielen wertvollen Hilfestellungen der Bundeswehr im Innern, etwa bei Hochwasser- und Schneekatastrophen, Waldbränden und sonstigen schweren Unglücksfällen sowie den laufenden Baumaßnahmen und der Sportförderung.

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