Konstituierende Sitzung des Fachbeirats des Hessischen Präventionsnetzwerks gegen Salafismus

30. Oktober 2014 | Themenbereich: Hessen, Prävention | Drucken

Im Beisein des hessischen Innenministers Peter Beuth fand gestern die konstituierende Sitzung des Fachbeirats des „Hessischen Präventionsnetzwerks gegen Salafismus“ statt. Am vergangenen Montag war bereits die Zentrale Beratungsstelle Hessen des „Violence Prevention Network“ (VPN) als wesentlicher Bestandteil des Präventionsnetzwerks in Frankfurt am Main eröffnet worden.

Die Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt 23 unterschiedlichen staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen und Organisationen verdeutlichten ihren gemeinsamen Willen, das bundesweit einmalige landesweite Präventionsnetzwerk gegen Salafismus aufzubauen. Sie sagten ihre umfassende Unterstützung zu, das Netzwerk bei den herausfordernden und schwierigen Aufgaben zu beraten und zu begleiten.

Innenminister Beuth begrüßte die vielfältige Zusammensetzung des Fachbeirats, dem u.a. Vertreterinnen und Vertreter von Universitäten, kommunalen Spitzenverbänden, unterschiedlichen Religionsgemeinschaften, Ministerien und verschiedenen zivilgesellschaftlichen Institutionen angehören. Alle Teilnehmer vereint das Ziel, sich der demokratie- und menschenverachtenden Ideologie des Salafismus entgegenzustellen.

„Die breite Besetzung des Fachbeirats unterstreicht die Wichtigkeit der Bündelung aller gesellschaftlichen Ressourcen im Kampf gegen den Salafismus“, sagte Beuth.

Der Innenminister stellte die Wichtigkeit der Prävention bei dem ganzheitlichen Bekämpfungsansatz gegen den Salafismus heraus. Er betonte ausdrücklich den hohen Stellenwert der Teilnahme und der Mitarbeit der muslimischen Verbände und Organisationen im Fachbeirat und deren Bedeutung als Partner des Präventionsnetzwerks. „Der Missbrauch der grundsätzlich friedfertigen Weltreligion des Islam durch Salafisten muss gestoppt werden. Hessen ist ein tolerantes, vielfältiges und weltoffenes Land, in dem extremistische Ideologien keinen Platz zur Entfaltung finden dürfen“, so Innenminister Beuth.

Hintergrund:

Der Fachbeirat soll als Teil des Präventionsnetzwerks gegen Salafismus künftig eine unterstützende und beratende Funktion einnehmen. Ziel ist es, dem radikalen Islamismus einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz in Sachen Prävention und Intervention entgegenzusetzen.

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