Blick auf Europas Polizeien schärfen

28. Oktober 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die deutsche Haupttstadt ist Schauplatz der diesjährigen zweitägigen Herbsttagung der European Confederation of Police und damit die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Gastgeber der Vertreter von rund 500.000 Polizistinnen und Polizisten in insgesamt 35 unter dem EuroCOP-Dach versammelten Polizei-Arbeitnehmervertretungen aus 27 Ländern. Neben der Aufarbeitung des politischen Geschehens in den Ländern der Mitgliedsgewerkschaften sowie der europäischen Sicherheitspolitik steht die Weiterentwicklung von EuroCOP im Vordergrund der Beratungen. Die schwedische EuroCOP-Präsidentin Anna Nellberg stimmte unterdessen in ihrer Eröffnungsrede die Delegierten auf eine gut gefüllte Tagesordnung ein.

GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow begrüßte die 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer kurzen Ansprache und erinnerte an den bevorstehenden Gedenktag zum Mauerfall in Berlin, der sich am 9. November 2014 zum 25. Mal jährt. Der GdP-Chef skizzierte die Chancen des vereinten Europas, mahnte jedoch gerade hinsichtlich der Arbeitnehmerrechte der Polizeibeschäftigten noch Nachholbedarf an. EuroCOP, so Malchow, sei dabei die Stimme der Polizei Europas. Es müsse gemeinsam daran gearbeitet werden, sie noch lauter und vernehmbarer klingen zu lassen.

Für die GdP nehmen neben Malchow der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek sowie Rüdiger Seidenspinner, Mitglied des Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstands (GBV) teil. Jörg Bruchmüller (GBV) vertritt die GdP im EuroCOP-Exekutiv-Komitee.

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