M-V und Polen immer enger im gemeinsamen Kampf gegen bandenmäßigen Betrug

24. Oktober 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Die gute Nachbarschaft von Mecklenburg-Vorpommern und Polen spiegelt sich unter anderem in der immer erfolgreicher werdenden gemeinsamen Ermittlungstätigkeit wider. Vor allem gegenseitige Hospitationen haben das Verständnis für die Arbeitsweisen von deutschen und polnischen Staatsanwälten füreinander verstärkt. Ich freue mich, dass weitere Hospitationen geplant sind“, sagte Justizstaatssekretärin Gärtner in Stolpe bei Anklam während eines Treffens von Generalstaatsanwalt Helmut Trost aus Rostock mit seinem Amtskollegen aus Stettin, Appellationsstaatsanwalt Józef Skoze?.

„Die intensivierte Zusammenarbeit macht Sinn. Bei der Staatsanwaltschaft Rostock, die Straftaten im Internet bearbeitet, geht es zunehmend um Geldwäsche-Verdachtsfälle in Polen. Hierbei stellen immer mehr Täter ihre Konten für international agierende Banden zur Verfügung. Sie heben als Finanzagenten Geldbeträge aus grenzüberschreitenden Betrugsstraftaten ab und leiten sie an die Banden weiter“, so Justizstaatssekretärin Gärtner.

Generalstaatsanwalt Helmut Trost begrüßte es, dass die polnischen Staatsanwaltschaften der Bitte um Übernahme der Strafverfolgung derartiger Verfahren immer häufiger nachkommen. „Gemeinsames Anliegen und eine Möglichkeit der Optimierung bei der Verfolgung des grenzüberschreitenden Betruges und der Geldwäsche könnten abgestimmte Ermittlungen in Deutschland und in Polen sein. Durch einen kontinuierlichen Austausch der Erkenntnisse könnten Fälle des grenzüberschreitenden gewerbs- und bandenmäßigen Betruges frühzeitig erkannt und verfolgt werden. Das wollen wir mit unseren polnischen Kollegen besprechen“, so Generalstaatsanwalt Trost.

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