Schulung von Ebola-Helfern in Würzburg

23. Oktober 2014 | Themenbereich: Bayern, Bevölkerungsschutz | Drucken

Seit dieser Woche werden auf dem Gelände der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg freiwillige Helferinnen und Helfer verschiedener Hilfsorganisationen für den Ebola-Einsatz in Westafrika geschult. Das hat Innenminister Joachim Herrmann heute bekannt gegeben. Allein in dieser Woche konnten 20 Freiwillige unter möglichst realen Bedingungen den Umgang mit Schutzanzügen und das Arbeiten am Patienten üben. Die Schulungen werden vom Missionsärztlichen Institut Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz organisiert. Herrmann: „Das selbstlose Engagement der vielen Freiwilligen verdient höchste Anerkennung. Der Hilfseinsatz in den Seuchengebieten ist ein Zeichen gelebter Solidarität und Menschlichkeit.“

Während des zweitägigen Kurses werden sowohl theoretische Grundlagen als auch ihre praktische Anwendung vermittelt. Die Leitung übernehmen erfahrende Trainer, die vor kurzem selbst im Ebola-Einsatz waren. Vorerst bis Weihnachten werden auf dem Gelände der Staatlichen Feuerwehrschule wöchentlich ein bis zwei Kurse durchgeführt. Die Helferinnen und Helfer stammen auf dem ganzen Bundesgebiet und aus ganz Europa.

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