Politische Vorgaben bei Fußball-Einsätzen ungeeignet

21. Oktober 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen wendet sich gegen politische Vorgaben in Einsatzangelegenheiten wie in Nordrhein-Westfalen. Am Rande der Bundesligabegegnung Schalke 04 gegen Hertha BSC, die als Nichtrisikospiel eingestuft worden war, hatte es am vergangenen Wochenende Ausschreitungen gegeben. Dabei waren in Gelsenkirchen zwölf Polizistinnen und Polizisten verletzt worden.
„Die Einsatzleitung vor Ort entscheidet über die polizeiliche Taktik und den Kräftebedarf und das muss auch so bleiben. Die politischen Vorgaben in NRW haben sich nicht bewährt und stellen kein brauchbares Mittel zur Reduzierung der Einsatzbelastung dar, resümiert der niedersächsische GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. „Die GdP geht davon aus, dass die polizeiliche Linie in Niedersachsen auch künftig beibehalten wird“, sagt Schilff, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP ist.

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