Herrmann bei Einweihung des generalsanierten Münchner Altstadtreviers

21. Oktober 2014 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Die rund 190 Polizisten der Münchner Polizeiinspektion 11, des weit über die Grenzen der Landeshauptstadt bekannten Altstadtreviers, konnten nach Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten im September 2014 ihr traditionsreiches denkmalgeschütztes Dienstgebäude in der Hochbrückenstraße wieder beziehen. „Ihnen steht nun ein Gebäude zur Verfügung, das funktional, energetisch, brandschutztechnisch und auch polizeitaktisch den Anforderungen unserer Zeit entspricht. Der Freistaat Bayern hat für die Sanierung des aus den 1920er Jahren stammenden Gebäudes rund 7,4 Millionen Euro bereitgestellt. Damit haben wir ganz gezielt in die Sicherheit unseres Landes investiert, denn optimale Rahmenbedingungen sind für die verantwortungsvollen und schwierigen Aufgabenbereich unserer Polizisten sehr wichtig“, hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Rahmen einer Feierstunde zur Wiedereinweihung des Dienstgebäudes gesagt.

Herrmann dankte den Kolleginnen und Kollegen der PI 11 für ihre hervorragende Arbeit und ihr großartiges Engagement: „Die Sicherheitslage in München ist vorbildlich. Mit 7.395 Straftaten pro 100.000 Einwohner und einer Aufklärungsquote von 62,5 Prozent ist München nicht nur die sicherste Großstadt Deutschlands, sondern wohl auch Europas. Diese herausragenden Zahlen verdanken wir in erster Linie unseren gut ausgebildeten und motivierten Polizeibeamten. Während einige andere Bundesländer Personal abbauen, haben wir seit fünf Jahren mehr als 6.600 Nachwuchsbeamte eingestellt. Damit haben wir in diesem Zeitraum im Vergleich zu den Ruhestandsabgängen fast doppelt so viele Einstellungen ermöglicht. Die bayerische Polizei hat somit den höchsten Personalstand aller Zeiten erreicht.“

Das markante Dienstgebäude der Polizeiinspektion 11 wurde in den Jahren 1923 bis 1925 nach den Plänen des Architekten Rudolf Pfister errichtet. Es ist heute als Einzeldenkmal in der Denkmalliste eingetragen. Deshalb wurden alle Baumaßnahmen mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt. Insgesamt wurden fast 2.700 Quadratmeter Nutzfläche ertüchtigt und durch Umbauten dringend benötigte Diensträume neu geschaffen. Alle Räume erhielten neue Böden, eine arbeitsplatzgerechte Beleuchtung und modernste EDV-Ausstattung. Das Dachgeschoss wurde zum Umkleide- und Duschbereich ausgebaut. Gleichzeitig wurden der Dachstuhl ertüchtigt, das Dach neu eingedeckt und mit einer optimalen Wärmedämmung versehen, die Fassade saniert, die in den 70-er Jahren eingebauten Fenster durch neue ersetzt sowie historische Fenster und Türen überarbeitet.

Herrmann betonte auch, dass das Dienstgebäude nun für jedermann barrierefrei und ohne fremde Hilfe zugänglich sei. So wurde ein ebenerdiger Gebäudehauptzugang geschaffen, der Zugang zur im Hochparterre befindlichen Wache erfolgt über eine Treppe, aber auch zusätzlich mit einer Hebebühne, und ein Aufzug erschließt jetzt das Innere des Hauses. Außerdem wurde der Wartebereich mit einer Wandsprechstelle mit Induktionsmodul ausgestattet.

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