Runder Tisch „Gegen Gewalt beim Fußball“

9. Oktober 2014 | Themenbereich: Sachsen-Anhalt | Drucken

Fankultur, Kommunikation und der Dialog aller Akteure sind zentrale Themen bei der Konfliktlösung im gesamten Einsatzgeschehen. Diese komplexen Themen waren erneut Gegenstand der nunmehr 6. Sitzung des Runden Tisches.

Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Fans, unbeteiligter Bevölkerung (z. B. Anrainer oder ÖPNV-Fahrgäste) und Sicherheitskräften zu optimieren.

Der Verbundkoordinator Thomas Kubera von der Deutschen Hochschule der Polizei stellte den Beteiligten das bundesweite Forschungsprogramm SiKomFan vor, welches nicht nur Situationen innerhalb und außerhalb des Stadions untersuchen soll, sondern auch die An- und Abreisewege der Fanströme. Damit sollen ebenso Kommunikationsstrukturen ganzheitlich aufgezeigt und verbessert werden.

Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, nutzte die Gelegenheit und stellte am Rande der Veranstaltung nochmals klar, dass auch zukünftig die Fußballvereine im Land nicht an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligt werden.

Hintergrund:

Der Hallesche Fußballclub, die Stadt Halle (Saale) und die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd sind Teilnehmer des Programms SiKomFan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die zivile Sicherheit. Projektpartner aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Sport und Sicherheitsakteuren werden in einer Projektlaufzeit von 3 Jahren die unterschiedlichen Ausprägungen der Fankultur sowie deren Außen- und Eigenwahrnehmung anhand von Befragungen analysieren.

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