Internationale Konflikte dürfen nicht auf Deutschland übergreifen

9. Oktober 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilt die gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Gruppen religiöser Fanatiker in Niedersachsen und Hamburg. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow am Donnerstag in Berlin: „Es muss verhindert werden, dass die blutigen und brutalen Konflikte in der Welt auf Deutschland übergreifen. Bei allem Verständnis für die hochkochenden Emotionen appellieren wir an die rivalisierenden Gruppierungen, mit ihren Gewaltexzessen nicht die positive Grundhaltung der deutschen Bevölkerung zur Aufnahme von Flüchtlingen und Verfolgten aus Krisenregionen zu gefährden.“
Malchow wies darauf hin, dass der deutsche Rechtsstaat Gewalt ächtet und strafrechtlich verfolgt. „Konflikte werden hier nicht mit Macheten und Messern auf der Straße geklärt, sondern im friedlichen Meinungsaustausch oder letztlich vor Gericht. Jedem Beteiligten muss klar sein, dass solche bewaffneten Ausschreitungen von der Polizei mit aller Konsequenz unterbunden werden“, sagte der GdP-Chef.

Der GdP-Bundesvorsitzende teilte unterdessen die Einschätzung des Bundeskriminalamtes (BKA), dass es womöglich zu einer Eskalation der Zusammenstöße zwischen Kurden und Islamisten in der Bundesrepublik kommen könne. Malchow rief die politisch Verantwortlichen in Deutschland auf, in dieser angespannten Situation der Polizei den dringend notwendigen Rückhalt zu geben.

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