Steuerfahnder decken 2013 Steuerschaden von rund 88 Millionen Euro auf

8. Oktober 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Sachsen | Drucken

Welche Möglichkeiten und Grenzen bietet der Amts- und Rechtshilfeverkehr mit Italien? Kann man Umsatzsteuerbetrugsmodellen präventiv begegnen?

Diesen aber auch der nur oberflächlich betrachtet einfachen Frage „Was ist Geld?“ gingen am 8. Oktober 2014 die Teilnehmer des Steuerstrafrechtstages 2014 der sächsischen Steuerverwaltung in Leipzig nach. Neben den Bediensteten der sächsischen Steuerfahndung sowie der Bußgeld- und Strafsachenstellen haben daran auch Gäste aus dem Sächsischen Staatsministerium der Finanzen, der Generalstaatsanwaltschaft, der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES), den Staatsanwaltschaften, dem Zollfahndungsamt, dem Landesamt für Steuern und Finanzen sowie einige Vertreter der Steuerfahndungsstelle Halle teilgenommen. Als Dozenten konnten Herr Lehmann von der Zentralstelle zur Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung des Landes NRW, Herr Gaspare Cilluffo von der Guardia di Finanza, Herr Hüsges vom Finanzministerium NRW sowie Herr Dr. Solte vom Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung Ulm gewonnen werden.

Der Präsident des Landesamtes für Steuern und Finanzen, Thomas Popp, hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der sächsischen „Steuerstrafverfolger“ hervor, welche einen erheblichen Beitrag zur Steuergerechtigkeit leisten und dankte den Bediensteten der Steuerfahndung sowie der Bußgeld- und Strafsachenstellen in den Finanzämtern Chemnitz-Süd, Dresden-Nord und Leipzig II für die geleistete Arbeit. So deckten die sächsischen Steuerfahnder im vergangenen Jahr einen Steuerschaden von rund 88 Millionen Euro auf. Der größte Teil entfällt dabei mit etwa 63 Millionen Euro auf die Umsatzsteuer.

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