Sicherheitsstrategie „300 in 3 Jahren“

26. September 2014 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat heute im Polizeipräsidium Frankfurt 49 Polizeibeamtinnen und –beamte begrüßt, die die Basisdienststellen der hessischen Polizei im Rahmen der Sicherheitsstrategie Hessen „300 in 3 Jahren“ verstärken. Das Projekt, das 2011 initiiert wurde, ist mit der heutigen Zuweisung der bislang noch fehlenden 49 Planstellen durch den Innenminister abgeschlossen. Die Planstellen können den Basisdienststellen dank eines Ausbildungsüberhangs und strukturellen Umschichtungen zugeordnet werden.

„Es ist keine Selbstverständlichkeit, Polizeidienststellen in diesem Umfang Personal zur Verfügung zu stellen – in allen Bereichen des öffentlichen Haushalts muss gespart werden und auch das Innenministerium bleibt davon nicht verschont. Aber trotz umfangreicher Sparbemühungen der Landesregierung in anderen Bereichen werden wir an der Zahl von 13.764 Polizeivollzugsstellen in Hessen festhalten – ein Zeichen der herausragenden Stellung der Inneren Sicherheit in Hessen“, sagte Innenminister Peter Beuth.
Die 49 Polizeibeamtinnen und –beamten, die zum 1. September 2014 auf Dienststellen in ganz Hessen verteilt wurden, sollen im Rahmen der Sicherheitsstrategie Hessen Basisdienststellen wie Polizeireviere oder -stationen, Tatortkommissariate, Operative Einheiten oder Kommissariate, die sich mit den polizeilichen Kernaufgaben befassen, verstärken.

Neben dem Hessischen Landeskriminalamt stocken die Polizeikräfte insbesondere die Basisdienststellen der sieben Flächenpräsidien auf. Sie versehen auf den Polizeirevieren und Polizeistationen sowie in den Regionalen und Zentralen Kriminalinspektionen ihren Dienst.

„Sie werden das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung durch ihre Präsenz verstärken und durch ihre tatkräftige Unterstützung die objektive Sicherheitslage verbessern“, so der Innenminister.

Hintergrund:
Ab Februar 2012 begann mit dem Projekt „300 in 3 Jahren“ eine Säule der Sicherheitsoffensive. Bei diesem Projekt, das mit der Zuweisung der noch verbliebenen 49 Planstellen seinen Abschluss findet, wurden den Basisdienststellen in drei Jahren 300 neue Stellen zugewiesen. Die hessische Polizei rekrutierte diese Verstärkung der Basis aus der Einstellungsoffensive des Landes. Außerdem erfolgte eine aufgabenkritische Betrachtung der polizeilichen Struktur, die dazu führte, dass beispielsweise Ermittlungsgruppen gebündelt und administrative Aufgaben reduziert werden konnten. Mit den daraus gewonnenen personellen Ressourcen wurden die Basisdienststellen verstärkt.

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