Sicheres Stadionerlebnis auch mit weniger Polizei möglich

26. September 2014 | Themenbereich: Die Grünen, Nordrhein Westfalen, Parteien | Drucken

Zum Abschluss des Pilotversuch „Lageangepasste Reduzierung der polizeilichen Präsenz bei Fußballspielen“ während der ersten vier Spieltage der ersten, zweiten und dritten Fußballbundesliga in NRW, erklärt Josefine Paul, sportpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Der Pilotversuch des Innenministers, die Polizeipräsenz bei Nicht-Risikobegegnungen zu reduzieren, war erfolgreich. Die ersten Erkenntnisse zeigen, dass ein Weniger an Polizei nicht automatisch ein Mehr an Gewalt bedeutet. Durch den zielgerichteten Einsatz der Polizeikräfte wurden rund 21 Prozent weniger Beamtinnen und Beamte bei den nicht als Risikospiel eingestuften Begegnungen benötigt. Das ist eine gute Botschaft für die Einsatzkräfte, die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und die friedlichen Fußballfans.

Damit zeigt NRW einen erfolgreichen Weg jenseits der populistischen Forderungen nach einer finanziellen Beteiligung der Fußballclubs an den Polizeieinsätzen auf. Eine Kostenbeteiligung der Vereine ist aus unserer Sicht nicht nur rechtlich fragwürdig, sie entlastet die Beamtinnen und Beamten auch nicht.

Die Fanszene ist mit ihren neuen Freiräumen sehr verantwortlich umgegangen. Für den weiteren Saisonverlauf muss diese neue Strategie forciert werden. Friedliche Fußballfeste ohne übermäßige Polizeipräsenz sind möglich, wenn Vereine, Verbände, Polizei und Fans klug und umsichtig zusammenarbeiten.“

 

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