30-Kilometer-Korridor entlang Grenze mautfrei stellen

25. September 2014 | Themenbereich: Rheinland-Pfalz, Verkehr | Drucken

In der Auseinandersetzung um die Belastung von Grenzregionen durch die Pkw-Mautpläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz ein Korridor-Modell in die Diskussion gebracht. „Der Bund muss prüfen, ob entlang den Grenzen ausländliche Fahrzeuge in einen Korridor von 30 Kilometer hineinfahren dürfen, ohne mautpflichtig zu werden“, so Lewentz. Diese mautfreie Zone sollte dann für alle Straßen gelten.

Gerade mit Blick auf Einkaufsstädte wie Trier oder das Outlet-Center in Zweibrücken gelte es, Kaufkraft und kleinen Grenzverkehr zu bewahren. „Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass beispielsweise Besucher aus Luxemburg Eintritt zahlen müssten, wenn sie in Trier einkaufen wollen“, betonte Lewentz.

Von rund 500 Millionen Euro Umsatz in der Trierer Innenstadt werden nach Schätzungen der Einzelhandelsvertreter rund 140 bis 150 Millionen Euro von Kundinnen und Kunden aus Luxemburg erbracht.

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