Anwerbung von Djihad-Kämpfern in Deutschland kann außer Kontrolle geraten!

24. September 2014 | Themenbereich: dbb Beamtenbund, Interessenvertretungen | Drucken

Vor der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages hat der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, vor ungehemmter weiterer Anwerbung von jungen Menschen für Kampfeinsätze in Syrien gewarnt. Die gute Arbeit der Polizisten in muslimische Gemeinden sei wichtig, aber die Polizei könne nicht überall sein, so Wendt.

Im Deutschen Bundestag erklärte DPolG-Vorsitzender Rainer Wendt:

„In vielen Polizeibehörden leisten Polizisten wichtige Integrationsarbeit und Früherkennung von Radikalisierungserscheinungen, aber sie sind einfach zu wenig. Der Staat muss dort präsent sein, wo Hassprediger und Anwerber für den Djihad ihr Gift versprühen und junge Menschen verführen. Die guten Kontakte zwischen Polizei, Schulen und Moscheevereinen müssten ausgebaut werden, damit radikale Islamisten keine Chance haben.

Aber niemand darf sich der Illusion hingeben, diese Polizisten könnten überall dort präsent sein, wo Islamisten reiche Beute machen können: In Migrantengettos und Moscheen, Justizvollzugsanstalten, Jugendzentren und nicht zuletzt in den vielen Flüchtlings- und Asylbewerberunterkünften, in denen wegen faktisch nicht vorhandenem Unterbringungsmanagement und fehlender Zuwanderungsstrategien neue Kriminalitätsschwerpunkte regelrecht gezüchtet werden.

Paralleljustiz bekämpfen, Prävention stärken, gesetzliche Bestimmungen verschärfen und präzisieren und endlich mehr Geld in die Hand nehmen und Polizei und Nachrichtendienste personell und technisch besser ausstatten, das sind jetzt die Aufgaben der Politik, wenn die Anwerbung junger Djihad-Kämpfer für den Krieg in Syrien nicht außer Kontrolle geraten soll!“

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