Krankenstand bei der Polizei weiter auf Rekordhoch

23. September 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Über 36 Tage Krankheit pro Mitarbeiter in unserer Landespolizei sprechen eine deutliche Sprache. Unsere Landespolizei ist krank!
Wenn immer weniger Kollegen immer mehr Arbeiten erledigen müssen, werden die verbliebenden KollegInnen auch schneller und häufiger krank, so der GdP Landesvorsitzender Christian Schumacher.
Die Beamten sind überlastet und frustriert, Konzepte für die Zukunft fehlen. Ursache dieser dramatischen Entwicklung stellt nach Ansicht der GdP die stetig ansteigende Arbeitsbelastung durch fehlendes Personal sowie die Veränderung in der Altersstruktur dar.

„Es ist endlich Zeit für Maßnahmen, die den Menschen in der Organisation gut tun. Was bisher nur Startschuss für die Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit im Polizeivollzugsdienst war, soll zukünftig nicht nur für den Dienstsport, sondern auch für sämtliche Maßnahmen gelten, die der Gesundheit aller Beschäftigten in der Landespolizei dienen, so Schumacher.

Schumacher: „Ich habe den Eindruck dass wir die hohen Krankenstände, der große Anteil langfristiger Krankheitsfälle, die vielfach starke Überlastung sowie Burnout-Gefährdung in der Landespolizei nach dem weiteren Ausbau eines behördlichen Gesundheitsmanagements verlangen.“

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