Landeskriminalamt Sachsen tritt der Sicherheitskooperation Cybercrime bei

22. September 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Sachsen | Drucken

Am 18. und 19. September fand im Pressehaus Stuttgart die zweitägige Expertenveranstaltung der Sicherheitskooperation Cybercrime statt.

Deren Mitglieder sind der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) sowie die Landeskriminalämter Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und seit letzter Woche nun auch das Landeskriminalamt Sachsen.

Mit diesem Beitritt wird Sachsen Teil eines immer stärker werdenden Netzwerkes im Kampf gegen Cyber-Kriminelle. Diese strukturierte und intensive Zusammenarbeit ist notwendig, um der rasanten Entwicklung der digitalen Angriffe auf DV-Netze, Unternehmen, staatliche Einrichtungen und auf private Computer entgegenzuwirken.

In Freistaat Sachsen verzeichnete die Polizei einen Anstieg von Straftaten mit dem Tatmittel Internet von 2 486 Straftaten im Jahr 2009 auf 3 201 Straftaten im Jahr 2013 (28 Prozent).

Nach der Bildung eines Cypercrime Competence Centers im LKA Sachsen ist dieser Beitritt zur Sikoop Cybercrime, die konsequente Fortführung einer komplexen und deliktspezifischen Kriminalstrategie.

Dazu Sachsens Innenminister Markus Ulbig: „Der Beitritt ist ein Schulterschluss für mehr Schutz vor Cyberkriminalität. Mit Nutzen auf beiden Seiten ist es ein Bund zum Vorteil der Bürger.“

Unter dem Motto „Große Fische gegen kriminelle Netze“ richtete das LKA BW diese Expertenveranstaltung in Baden-Württemberg aus, zu der sich rund 200 Spezialisten aus Sicherheitskreisen und Unternehmen im Pressehaus Stuttgart einfanden. Zudem nahmen Gäste aus Österreich und der Schweiz an der Veranstaltung teil.

In Auswertung der Veranstaltung zog der Präsident des LKA Sachsen, Dr. Michaelis, folgendes Resümee: „Der in Sachsen eingeschlagene Weg trägt den wachsenden Anforderungen im Bereich der Bekämpfung von Cyberkriminalität Rechnung. Die Veranstaltung mit den gezeigten Beiträgen, Lösungsansätzen und dem entsprechenden Erfahrungsaustausch hilft unseren Ermittlern zukünftig bei ihrer täglichen Arbeit.“

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