Großer Personalaufwand bei Blitzermarathon

16. September 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen weist anlässlich des Blitzermarathons am 18. und 19. September auf den hohen Personalaufwand von fast 800 niedersächsischen Polizeibeschäftigten hin. Andere Aufgaben müssten dementsprechend zurückstehen.
„Mit Blick auf die zunehmende Aufgabenfülle und die drängenden Personalnöte bei der Polizei sollte es statt Blitzermarathons mehr dauerhafte polizeiliche Präsenz auf der Straße geben“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. Damit sei das Problem der überhöhten Geschwindigkeit viel besser in den Griff zu bekommen. „Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen weiter für die Gefährdungen sensibilisiert werden. Das sollte jedoch dauerhaft erfolgen und nicht nur an zwei Tagen im Jahr durch eine Aktion“, kritisierte Schilff. Notwendig sei vor allem ausreichend Personal in allen Bereichen der polizeilichen Aufgabenwahrnehmung, betonte er.

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