Herrmann begrüßt harte Strafe für Fußballrowdie

10. September 2014 | Themenbereich: Bayern | Drucken

Das Amtsgericht München hat einen gewalttätigen FC-Bayern-Fan aus München zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, ein mehrjähriges Besuchsverbot für alle Spiele der Bundesliga, der zweiten und dritten Liga und der Regionalligen sowie eine Geldstrafe verhängt. Er war an den blutigen Ausschreitungen am Rande des Spiels des FC Bayern gegen den 1. FC Nürnberg im April 2013 beteiligt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt dieses Urteil: „Jeder Gewalttäter muss mit der ganzen Härte des Gesetzes rechnen! Wer meint, anderen das Fußballvergnügen mit Randale und Gewalt vermiesen zu müssen, muss unmissverständlich die rote Karte bekommen. Fußballrowdies, Krawallmacher und Gewalttäter haben keinen Platz in unseren Stadien. Wer nicht einsichtig ist, wird ausgeschlossen und bestraft. Alle Fußballfans sollen ein friedliches Fußballerlebnis haben, das gilt sowohl in den Stadien als auch bei der An- und Abreise.“ Wiederholt appellierte Herrmann an alle Clubs und alle Fußballfans, sich von Gewalttätern zu distanzieren. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete die Ausschreitungen im April vergangenen Jahres am Fröttmaninger Stadion als bürgerkriegsähnliche Zustände und sprach von einem der größten Fälle von Landfriedensbruch.

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