Vorratsdatenspeicherung, Predictive Policing, Datenschutz – Perspektiven für die polizeiliche Strafverfolgung

1. September 2014 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Polizei | Drucken

Eine erfolgreiche Strafverfolgung ist ohne Zugriffsrechte der Polizei auf die Telekommunikationsdaten der Straftäter nicht möglich. Darin sind sich alle Fachleute einig. Trotzdem wird die Große Koalition das Thema Vorratsdatenspeicherung in dieser Legislaturperiode voraussichtlich nicht mehr angehen. Profitieren werden davon die Straftäter, nicht die Bürger. Für die GdP ist das nicht hinnehmbar. Unter dem Titel „Vorratsdatenspeicherung, Predictive Policing, Datenschutz – Perspektiven für die polizeiliche Strafverfolgung“ diskutiert die GdP deshalb am 2. Oktober auf einem Kriminalforum in Düsseldorf darüber, welche Instrumente die Polizei im Internetzeitalter braucht, um Straftaten zu verhindern, und wie die Verfolgung der Täter und der Datenschutz der Bürger miteinander vereinbart werden können?
Referenten des eintägigen Kriminalforums sind Prof. Dr. Jürgen Kühling, Experte für Öffentliches Recht an der Universität Regensburg, Uwe Jacob, Direktor des Landeskriminalamtes NRW, Jürgen Kleis, Leiter der Direktion K im Polizeipräsidium Dortmund, und die beiden Politikerinnen Birgit Sippel, Mitglied der Europaparlaments (SPD), und Monika Neubaur, NRW-Vorsitzende Bündnis 90/Die Grünen. Der GdP-Landesvorsitzende Arnold Plickert und sein Vorstandskollege Wolfgang Spies werden zudem die Forderungen der GdP an die Politik darstellen.

Das GdP-Forum ist für interessierte Experten in der Polizei und für GdP-Mitglieder öffentlich.

Infos und Anmeldung: GdP-Landesbezirk NRW, Martin Volkenrath, E-Mail: martin.volkenrath@gdp-nrw.de, Tel.: 0211/2910142

Programm zum Download
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