16 Rauschgifttote in Thüringen im Jahr 2013

27. August 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Thüringen | Drucken

Zur Thematik „Rauschgiftkriminalität und Betäubungsmittel“ informierte Innenminister Jörg Geibert am Dienstag (26. August 2014) im Thüringer Landeskriminalamt. Gemeinsam mit Vertretern der Landespolizeidirektion und der Suchtberatung der Diakonie Nordhausen stellte das Dezernat Organisierte Kriminalität legale und illegale Drogen vor und erläuterte die Wirkungsweise und Gefahren der verschiedenen Substanzen.
„Der Weg von weichen zu harten Drogen ist kurz. An seinem Ende stehen schwere Gesundheitsschäden. Die Präventionsarbeit und der Einsatz der Polizei im Kampf gegen die Rauschgiftkriminalität ist daher von großer Bedeutung für die Sicherheit und Gesundheit der Thüringer Bürger“, betonte der Minister.

Anhand herausragender Fälle verdeutlichten die Experten, dass die Rauschgiftkriminalität auch in Thüringen nicht zu unterschätzen ist. Mit 8.740 Delikten in der Zehnjahressicht wurde im vergangenen Jahr der zweithöchste Wert der registrierten Rauschgiftkriminalität im Freistaat erreicht. Seit 2008 steigt insbesondere die Zahl von Konsumenten harter Drogen immer deutlicher. Bundesweit liegt Thüringen bei den registrierten Erstkonsumenten an siebter Stelle. Im letzten Jahr kostete der missbräuchliche Konsum von Betäubungsmitteln in Thüringen 13 Männern und drei Frauen das Leben.

Die Arbeit der acht Ermittler, die sich auf die Verfolgung der Rauschgift-kriminalität spezialisiert haben, hat sich im Laufe der Jahre stark gewandelt. Anfangs bearbeiteten die Beamtinnen und Beamten noch kleinere Fälle, heute sind sie mit Strukturermittlungen beschäftigt, welche die Auflösungen ganzer Gruppierungen zum Ziel haben. Die Zusammenarbeit mit anderen in- und ausländischen Polizei- und Zolldienststellen spielt dabei eine große Rolle.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.