Polizistinnen und Polizisten bekommen Hinweise für richtiges Verhalten an die Hand

25. August 2014 | Themenbereich: Berlin, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Erfreut hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf Informationen reagiert, nach denen die Polizeiführung den polizeilichen Arbeitsschutz bereits beauftragt hat, das vorhandene Merkblatt ‚Verhalten bei Verdacht auf Ansteckungsgefährdung durch infektiöse Viren‘ zu prüfen und anzupassen. „Die GdP und die Polizei ziehen an einem Strang, wenn es um die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen geht“, sagte GdP-Landesbezirksvorsitzende Kerstin Philipp am Freitag. „Ich war sehr froh, als mir der Leiter des Stabs des Polizeipräsidenten, Jürgen Klug, mitteilte, dass schon nach dem Einsatz am Dienstag ein aktualisiertes Hinweisblatt mit Vorsorgeregelungen in Auftrag gegeben wurde. Demzufolge ist allen Beteiligten klar, dass solche Szenarien häufiger auf uns zukommen können, ein derartiges Papier also wichtig und Eile geboten ist.“
Die Gewerkschaft der Polizei hatte vor zwei Tagen gefordert, dass der Dienstherr zum Schutz der Polizistinnen und Polizisten Berlins schnellstens auf die neue mögliche Bedrohungslage reagieren müsse. Sie hatte damit die in der Kollegenschaft geäußerten Befürchtungen wiedergegeben und öffentlich gemacht. Das vorhandene Merkblatt müsse für den Ebola-Verdachtsfall überarbeitet und den Polizistinnen und Polizisten zur Verfügung gestellt werden, hatte es in der Forderung geheißen. Daraufhin hatte die Polizeiführung mit der GdP Kontakt aufgenommen und erklärt, dass sie die Sorge der Gewerkschaft teile und unabhängig von deren Appell entsprechende Schritte eingeleitet habe.

Kerstin Philipp: „Wir sind ja mit der Polizeiführung durchaus nicht immer einer Meinung, aber es ist schön zu hören, dass wir uns in puncto Gesundheit und Schutz der Kolleginnen und Kollegen völlig einig sind.“

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