Kriminalitätsbekämpfung nach Kassenlage?

18. August 2014 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der BDK fordert die Politik auf, endlich für ausreichendes und qualifiziertes Personal in der Kriminalitätsbekämpfung zu sorgen oder den Bürger offen und ehrlich zu informieren, worauf er sich nicht mehr verlassen kann!
Kriminalitätsbekämpfung nach Kassenlage?

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter kritisiert seit Jahren, dass der Personalabbau bei der Kriminalitätsbekämpfung dazu führt, dass die Ermittlungen nicht mehr so geführt werden können, wie es erforderlich wäre.

Neben Quantitäts- sind auch die Qualitätseinbußen nicht mehr hinnehmbar!
Natürlich ist es notwendig, die Ermittlungen ruhen zu lassen, wenn tatsächlich keine Anhaltspunkte vorhanden sind, die zur Aufklärung der Tat führen könnten.

Hier spielen kriminalistisches Fachwissen und Erfahrung eine bedeutende Rolle zur schnellen Erkennung des Notwendigen und des Überflüssigen.
„Gute Kriminalitätsbekämpfung ist heute kaum noch möglich und teilweise unerwünscht. Dazu fehlt das Personal sowohl bei der Kriminalpolizei wie auch bei der Staatsanwaltschaft“ sagt der Landesvorsitzende Michael Böhl.

Sinkt der Verfolgungsdruck, spielt das den Tätern in die Hände und sie können sich darauf einstellen, was wiederum zu Mehrbelastungen bei der Bekämpfung führt. Ein Teufelskreis!

Jeder Bürger hat das Recht auf Schutz vor Kriminalität in unserem Rechtsstaat, und zwar nicht zum Spartarif.
Der BDK fordert die Politik auf, endlich für ausreichendes und qualifiziertes Personal in der Kriminalitätsbekämpfung zu sorgen oder den Bürger offen und ehrlich zu informieren, worauf er sich nicht mehr verlassen kann!

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