Ein Fall für Schnüfflerin Zola

12. August 2014 | Themenbereich: Polizei, Thüringen | Drucken

Am Dienstag (12. August 2014) besuchte Thüringens Innenminister Jörg Geibert die Diensthundstaffel Westthüringen am Standort der Landespolizeiinspektion Gotha.

Nach Besichtigung des Geländes der Freundwarte wurden dem Innenminister und den Pressevertretern die Einsatzgebiete von Bargeld- und Rauschgiftspürhund erklärt und die Arbeitsweise der Diensthunde demonstriert. Auch der neu angekaufte Fährtenspürhund wurde vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Rasse (Deutsche Wachtel), die nicht sehr oft als Diensthund eingesetzt wird.

Mit 19 einsatzfähigen Hundeführern erfüllt die Diensthundstaffel Westthüringen die Sollstärke. Momentan besteht sie aus fünf Sprengstoffsuchhunden und neun Fährtensuchhunden sowie sechs Rauschmittelsuchhunden und einem Leichen- und Tatmittelsuchhund. 13 der insgesamt 21 Tiere stehen als Schutzhunde (duale Verwendung) zur Verfügung. Sieben weitere befinden sich derzeit noch in der Ausbildung zum Schutzhund.

Im Juli 2013 wurden zwei der Rauschmittelsuchhunde zusätzlich darauf spezialisiert, Bargeld aufzuspüren. Damit eröffneten sich neue Einsatzfelder für die Diensthundstaffel Westthüringen. Beispielsweise konnte Polizeihauptmeister Steffen Messing mit seiner Bargeldspürhündin „Zola“ bei Durchsuchungsmaßnahmen im Rocker Milieu im Großraum Kassel und bei Wohnungsdurchsuchungen in Erfurt in diesem Jahr bereits Summen im fünfstelligen Bereich auffinden und sicherstellen.
Im Mai dieses Jahres hatten die Thüringer Polizeihunde beim Länderwettbewerb der Diensthundeführer aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen in Bad Schmiedeberg die Nase vorn.

Die Freundwarte in Gotha wurde in den Jahren 1913/14 erbaut und im August 2009 als bislang modernstes Dienstgebäude für eine Thüringer Diensthundstaffel an die Polizeidirektion Gotha übergeben. Im Zuge der Polizeistrukturreform wurden die Staffeln aus Erfurt und Gotha zum 1. Juni 2012 zur Diensthundstaffel Westthüringen zusammengelegt und einen Monat später in die neugeschaffene Landespolizeiinspektion Gotha überführt.

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