Naziaufmarsch in Bad Nenndorf

1. August 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen ruft anlässlich des Naziaufmarsches in Bad Nenndorf am 2. August zu friedlichen Veranstaltungen auf.
„Die GdP versteht gut, dass die Menschen in Bad Nenndorf gegen die Rechtsextremisten demonstrieren. Ich appelliere aber an alle, diesen Protest friedlich durchzuführen. Die Polizeieinsatzkräfte müssen aufgrund gerichtlicher Entscheidungen präsent sein, obwohl sie das Wochenende lieber auch privat mit Freunden und Familie verbringen und das schöne Wetter genießen würden“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff: „Wieder einmal ziehen Rechtsradikale durch Bad Nenndorf, um am dortigen Wincklerbad an die Misshandlungen durch britisches Militär an Inhaftierten zu erinnern. Dabei schrecken sie wie gewohnt auch vor Geschichtsverdrehung nicht zurück und wollen damit die Gräueltaten der Nationalsozialisten relativieren.“
Im Vorfeld des Einsatzes hatte es auch ein Gespräch zwischen dem DGB Niedersachsen-Mitte und der GdP gegeben, in dem die Situation rund um Naziaufmärsche in Verbindung mit Gegendemonstrationen im Lichte des Demonstrationsrechts und gerichtlicher Entscheidungen intensiv erörtert wurden.

Am 2. August ist die GdP erneut mit einem Betreuungsteam vor Ort, das vom GdP-Bezirksvorsitzenden Harald Calsow angeführt wird.
Der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Jörg Mildahn und Pressesprecher Christian Hoffmann (0173-6543274) und stehen Medien und Politik als Ansprechpartner zur Verfügung.

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