Über 5.000 Einsätze von Feuerwehr und Polizei nach Unwetter im Münsterland

29. Juli 2014 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Nordrhein Westfalen | Drucken

Heftige Gewitter mit starken Regenfällen haben gestern Abend in TeilenNordrhein-Westfalens schwere Schäden verursacht. Besonders betroffen war dasMünsterland mit der Stadt Münster und den Kreisen Steinfurt, Borken und
Warendorf. Zwei Menschen kamen ums Leben: Ein 76-jähriger Mann ertrank in Münster in seinem Keller. Eine Frau wurde in ihrem Auto von einem Baum erschlagen. Straßenunterführungen standen unter Wasser, umgestürzte Bäume
blockierten die Fahrbahnen. Mehrere Autos blieben liegen. Die Feuerwehren und Polizei sind heute immer noch im Dauereinsatz. Bisher rückten sie über 5.000 Mal aus. Das teilte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf mit.
Der Innenminister Jäger dankt den Kräften der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen und des THW für ihren unermüdlichen Einsatz. Er sagte dem alarmierten Krisenstab der Bezirksregierung Münster weitere Unterstützung bei
der Bekämpfung der Wassermassen zu. Im Rahmen der vorgeplanten, landesweiten überörtlichen Hilfe unterstützen
Kräfte aus den Regierungsbezirken Detmold und Arnsberg das Münsterland. Das Konzept greift immer dann, wenn die Leistungsfähigkeit einzelner Kreise oder Städte nicht ausreicht. „Es zeigt sich, dass unser System der solidarischen
Hilfe funktioniert. Feuerwehren und Hilfsorganisationen sind gut aufgestellt“, hob Jäger hervor.

 

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