Wasserschutzpolizei auf Kurs halten!

25. Juli 2014 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) leistet die Wasserschutzpolizei bei der Überwachung von Bayerns Gewässern und der Kontrolle des Schiffsverkehrs hervorragende Arbeit. Dies ist vor allem dem Engagement der dort tätigen Beamtinnen und Beamten zu verdanken. Landesvorsitzender Hermann Benker sieht diesen erfolgreichen Kurs allerdings gefährdet, wenn strukturellen, finanziellen und ausrüstungstechnischen Problemen bei der Wasserschutzpolizei jetzt nicht gegen gesteuert wird. Nach seiner Meinung darf die Wasserschutzpolizei nicht als „Lückenbüßer“ bei Personalengpässen anderer Dienststellen herangezogen werden.

Eine von der DPolG dieses Jahr durchgeführte Befragung bei der Wasserschutzpolizei hat gezeigt, dass die Zufriedenheit seit der Polizeireform deutlich gesunken ist. Dabei wurden insbesondere folgende Problembereiche aufgezeigt:

• Verlagerung einiger Dienststellen aus den Hafenbereichen, somit Verlängerung der Anfahrtszeiten zu den Dienstbooten.
• Übernahme immer mehr allgemein-polizeilicher Aufgaben, wie Verkehrsunfallaufnahmen, Geschwindigkeitskontrollen, Begleitung von Schwertransporten und Vorführungen.
• Kein eigenes und unzureichendes Budget für die Wasserschutzpolizeidienststellen.
• Verzögerungen bei Beschaffung bzw. Reparatur von Booten und Ausrüstungsgegenständen