Tiefe Trauer über gewaltsamen Tod eines 50jährigen Polizeibeamten

25. Juli 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Tief betroffen und voller Trauer zeigt sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nach dem gewaltsamen Tod eines 50jährigen Polizeibeamten am Mittwochabend im hessischen Bischofsheim. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow: „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen des getöteten Beamten.“ Der Vorsitzende des GdP-Landesbezirks Hessen, Andreas Grün, äußerte sich erschüttert: „Obwohl man um dieses enorm hohe Risiko als Polizist natürlich weiß, ist es dennoch furchtbar, solchen Vorfällen relativ hilflos gegenüber zu stehen. Das Wichtigste ist es nun erst einmal, den Täter zu fassen und den Angehörigen des Opfers die Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigen.“
Das Risiko von Polizeibeamtinnen und -beamten im Einsatz schwer verletzt oder sogar getötet zu werden, nehme, so Malchow, seit Jahren massiv zu. Dies betreffe nicht nur voraussehbare risikobehaftete Einsätze, sondern zunehmend auch den alltäglichen Dienst auf den Straßen. Polizistinnen und Polizisten sähen sich immer öfter brutaler Gewalt und unvermittelter Angriffe ausgesetzt.
Seit 1945 sind nach GdP vorliegenden Zahlen fast 400 Polizeibeamtinnen und -beamte von Rechtsbrechern getötet worden.

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