Erfolgsbilanz der Wasserschutzpolizei

25. Juli 2014 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Die Bayerische Wasserschutzpolizei überwacht schifffahrts-, naturschutz- und fischereirechtliche Vorschriften, nimmt Schiffsunfälle auf und engagiert sich bei länderübergreifenden Kontrollaktionen.
Innenminister Joachim Herrmann auf Streifenfahrt mit der Wasserschutzpolizei auf dem Main-Donau-Kanal © Polizeipräsidium Mittelfranken

Als „großen Erfolg im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität“ hat Innenminister Joachim Herrmann die gerade zu Ende gegangene dreitägige länderübergreifende Kontrollaktion auf der Donau bezeichnet. „Uns gelang es zusammen mit unseren Partnern, eine Vielzahl an Delikten aufzudecken – vom Schmuggel über Illegale bis hin zur Schwarzarbeit. Damit bestätigt sich, dass Kriminelle auch ‚auf dem Wasser‘ grenzüberschreitend ihren illegalen Geschäften nachgehen.“ Der Innenminister kündigte daher weitere Großkontrollen auf Wasserstraßen entlang der gesamten Donau an.
Hohe Leistungsfähigkeit der Bayerischen Wasserschutzpolizei

„Die knapp 160 Kolleginnen und Kollegen der Bayerischen Wasserschutzpolizei sind unsere Spezialisten gegen Kriminelle auf dem Wasser“, so Herrmann. Wie notwendig die Arbeit der Bayerischen Wasserschutzpolizei ist, verdeutlicht die Bilanz des vergangen Jahres auf dem Main, Main-Donau-Kanal und der Donau: Bei 2.830 Schiffskontrollen waren 93 Schiffe mit Gefahrgut beladen. Zudem wurden 1.828 Sportboote kontrolliert. Dabei wurden insgesamt 1.653 schifffahrtsrechtliche Verstöße festgestellt. Zusätzlich mussten 872 Verstöße gegen Naturschutz- und Umweltvorschriften bearbeitet und 158 Schiffs- und Sportbootunfälle aufgenommen werden.
Modernste Ausstattung

Besonderen Wert legt Herrmann auf die Ausstattung mit modernen Einsatzmitteln. So verfügt die Bayerische Wasserschutzpolizei über 42 Boote unterschiedlichster Gattungen. Zusammen mit der Modernisierung vorhandener Boote hat der Freistaat allein in den letzten vier Jahren insgesamt knapp vier Millionen Euro in den Bootspark investiert. Zudem sind die meisten Boote bereits auf Digitalfunk umgerüstet.

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