Ko­ope­rie­ren für mehr Cy­ber-Si­cher­heit

22. Juli 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Die Bundesregierung und die Betreiber Kritischer Infrastrukturen haben ihre bereits seit 2007 bestehende Kooperation erneuert und Handlungsschwerpunkte für die nächsten Jahre festgelegt. In dem hierzu veröffentlichten Dokument „UP KRITIS: Öffentlich-Private Partnerschaft zum Schutz Kritischer Infrastrukturen“ wird die weitere Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft beim Schutz Kritischer Infrastrukturen beschrieben.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière: „“Mit den Betreibern Kritischer Infrastrukturen pflegen wir auf Grund ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft schon seit vielen Jahren eine besonders enge Kooperation. In Anbetracht der Allgegenwärtigkeit der Informationstechnik und der sich zuspitzenden Bedrohungslage im Cyberraum haben wir unsere Handlungsschwerpunkte überarbeitet und wollen in Zukunft noch enger zusammenrücken. Deutschland soll auch in Zukunft Vorreiter bei verlässlichen und robusten Infrastrukturen in Europa bleiben.““

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind die Lebensadern unserer Gesellschaft. Die verlässliche Bereitstellung der Dienstleistungen dieser Infrastrukturen ist eine Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land, für das Wohlergehen unserer Gesellschaft und für politische Stabilität

Die Partnerschaft UP KRITIS leistet seit ihrem offiziellen Start im Jahr 2007 einen wesentlichen Beitrag zur verlässlichen Bereitstellung der kritischen Dienstleistungen für die Menschen in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem effektiven Zusammenwirken von IT-Sicherheit und der Aufrechterhaltung kritischer Geschäftsprozesse. Leitbild des UP KRITIS ist die Zusammenarbeit zwischen Betreibern Kritischer Infrastrukturen und staatlichen Stellen zur Stärkung der Kompetenz der deutschen Wirtschaft und der Bundesregierung in gemeinsamer Verantwortung insbesondere für die IT-Sicherheit in den Prozessen Kritischer Infrastrukturen. Die Strukturen des UP KRITIS ermöglichen darüber hinaus eine Verzahnung mit den aktuellen Arbeiten an einem IT-Sicherheitsgesetz, das Mindeststandards und Meldepflichten im Bereich der IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen vorsehen wird.

Unternehmen, die Kritische Infrastrukturen betreiben, sind herzlich zur Mitwirkung eingeladen. Die Zuordnung lässt sich anhand der Sektoreneinteilung für Kritische Infrastrukturen ableiten. Die Geschäftsstelle des UP KRITIS im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik steht für Aufnahmeanträge und Rückfragen jeglicher Art gern zur Verfügung.

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