BKA entsendet Experten der Identifizierungskommission in die Ukraine

21. Juli 2014 | Themenbereich: Bundeskriminalamt, Bundespolizei | Drucken

Nach dem Absturz einer Passagiermaschine der Malaysian Airlines, Flug MH17, am 17. Juli 2014 beteiligt sich Deutschland an einem internationalen Einsatz zur Bergung und Identifizierung der mutmaßlich 295 Opfer in der Ukraine.

Das Bundeskriminalamt (BKA) wird zunächst ein zweiköpfiges Team der Identifizierungskommission (IDKO) entsenden, das gemeinsam mit Experten unter anderem aus den Niederlanden schnellstmöglich seine Arbeit vor Ort aufnehmen soll. Ziel ist es, in enger Kooperation mit den örtlichen Behörden die weiteren Maßnahmen abzustimmen, um die Opfer sicher zu identifizieren und so den Angehörigen Gewissheit zu verschaffen.

Die IDKO besteht aus mehr als 140 freiwilligen Spezialisten des BKA sowie Rechts- und Zahnmedizinern aus dem gesamten Bundesgebiet. Die IDKO kommt anlassbezogen im In- und Ausland zur Identifizierung von Katastrophenopfern zum Einsatz.

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