Justizministerin besucht Justizvollzugsanstalt Celle

17. Juli 2014 | Themenbereich: Niedersachsen, Strafvollzug | Drucken

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat heute die Justizvollzugsanstalt Celle besucht. Bei ihrem Rundgang interessierte sie sich besonders für die hauseigene Schneiderei, die unter anderem Richterroben herstellt. „Wie spannend. Schade, dass ich meine Robe nicht hier habe schneidern lassen“, sagte sie gegenüber Bediensteten in der Schneiderei.

In den verschiedenen Abteilungen der Justizvollzugsanstalt ließ sich die Justizministerin von den Inhaftierten und Angestellten über deren Arbeit und den Gefängnisalltag unterrichten.

„Vor Ort mit den Menschen in den Justizvollzugsanstalten zu reden, ist etwas ganz anderes, als wenn ich von Hannover aus im Ministerium von der Ferne die Anstalten betrachte. Ich denke, es ist ganz wichtig, immer wieder an den Orten vorbeizuschauen, über die man zu entscheiden hat“, betonte die Ministerin nach ihrem Besuch. „Mich beeindruckt immer wieder die Kombination von höchster Sicherheit und persönlichem Engagement der Mitarbeiter für die Perspektiven der Gefangenen.“

Hintergrund:

Die Hauptanstalt in Celle ist zur Aufnahme von männlichen Erwachsenen mit langen Haftstrafen (ab 5 Jahren) und für lebenslange Freiheitsstrafe zuständig.

Insgesamt hat die Anstalt 222 Haftplätze.

Seit diesem Jahr bietet die JVA Celle eine eigene App für Android-Geräte an, mit deren Hilfe Interessierte Informationen zu der Justizvollzugsanstalt erhalten können.

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