„Schnelle grenzüberschreitende Hilfe bei Katastrophen“

14. Juli 2014 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Niedersachsen | Drucken

„Hochwasser, Großbrände, Sturmfluten oder Zugunfälle: Bei akuten Katastrophenlagen geht es ausschließlich darum, dass die Hilfe schnell kommt – und nicht woher sie kommt“, so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. Damit schnelle und unbürokratische Hilfe für die Betroffenen auch weiterhin im Katastrophenfall an erster Stelle steht, hat Pistorius heute mit dem niederländischen Minister für Sicherheit und Justiz, Ivo Opstelten, eine Gemeinsame Erklärung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei Katastrophen und Großschadensereignissen im niederländischen Coevorden unterzeichnet. Mit dieser Erklärung wurden unter anderem kurze Kommunikations- und Anforderungswege verbindlich festgelegt. „Nur gemeinsam können wir in diesen Situationen effektiv handeln und so den Menschen schnellstmöglich helfen. Grenzen dürfen dabei keine Mauern darstellen“, betonte Pistorius.

Natürlich zählt es aber schon seit vielen Jahren zur gängigen Praxis, dass Rettungskräfte aus beiden Ländern zusammenarbeiten und im Alltag dorthin fahren, wo ihre Hilfe benötigt wird, ganz gleich auf welcher Seite der Grenze. Seit 1988 gibt es ein entsprechendes Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Niederlanden; die Vereinbarung zwischen den Niederlanden und Niedersachsen, welche erstmals 2001 unterzeichnet und heute erneuert wurde, konkretisiert dieses Abkommen.

Bei dem heutigen Treffen tauschten sich die Minister Pistorius und Opstelten auch über die Notwendigkeit regelmäßiger grenzüberschreitender Katastrophenschutzübungen aus. „Es ist wichtig, dass unsere Rettungskräfte und die Feuerwehr unter Ernstfallbedingungen gemeinsam mit ihren Kollegen aus den Niederlanden den Katastrophenfall trainieren. Darauf wird in der Zukunft ein größeres Augenmerk liegen“, so Minister Pistorius.

Dies alles wird jedoch nur möglich, weil in beiden Ländern hauptamtliche aber natürlich auch ehrenamtliche Einsatzkräfte Hand in Hand arbeiten und so einen unglaublich hohen Anteil zur öffentlichen Sicherheit beitragen. „Dafür können wir nicht oft genug Danke sagen“, so der Minister weiter.

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