Verstöße im Schwerlastverkehr entschlossen ahnden

25. Juni 2014 | Themenbereich: Rheinland-Pfalz, Verkehr | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat das Vorgehen der Polizei bei Verstößen im Schwerlastverkehr und der Personenbeförderung als konsequent und wichtig bezeichnet. „Im vergangenen Jahr gab es in Rheinland-Pfalz 14.904 Unfälle, an denen Lkw beteiligt waren, 22 Menschen wurden dabei tödlich verletzt. Viele von diesen Unfällen sind auf Mängel an Fahrzeugen oder Übermüdung der Fahrer zurückzuführen. Unsere Polizei wird dagegen das ganze Jahr über entschlossen vorgehen“, sagte Lewentz zum Abschluss des landesweiten Kontrolltags zum Thema gewerblicher Güter- und Personenverkehr am Mittwoch.

Im Kontrollzeitraum wurden 268 Fahrzeuge an den 13 landesweiten Kontrollstellen überprüft. 37 Fahrer hatten ihre Ladung unzureichend gesichert. In 34 Fällen wird seitens der zuständigen Bußgeldstellen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den verantwortlichen Fahrzeugführer eingeleitet werden. Bei 56 Fahrzeugführern besteht der Verdacht der Nichteinhaltung von Lenk- und Ruhezeiten. Bei insgesamt 26 Prozent aller kontrollierten Fahrzeuge wurden Mängel festgestellt und geahndet. Gegen 9 Fahrzeughalter wird ein Vermögensabschöpfungsverfahren eingeleitet. Im Einsatz waren 164 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die 279 Verkehrsteilnehmer kontrollierten.

„Der Anteil des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs nimmt auf Bundesautobahnen sowie überregionalen Bundesstraßen stetig zu“, sagte Lewentz. Geschwindigkeitsüberschreitungen, Mängel bei der Ladungssicherung, zu geringer Abstand, technische Mängel, Fehler beim Überholen sowie Übermüdung infolge Nichtbeachten der Lenk- und Ruhezeiten seien in der Vergangenheit die Hauptunfallursachen mit Beteiligung von Fahrzeugen des Schwerverkehrs und von Reisebussen gewesen. „Mit entsprechenden Kontrolltagen und einer dauerhaften Präsens tritt die rheinland-pfälzische Polizei diesem Phänomen entgegen“, betonte der Minister. Die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei bewege sich im bundesdeutschen wie auch europäischen Vergleich auf höchstem Niveau. Neuen Entwicklungen werde durch stetige Fortbildung Rechnung getragen. Die Auswertung der regionalen Unfallstatistiken spiele bei der Planung der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen eine wesentliche Rolle. „Die Polizei kann auf neue Unfallschwerpunkten flexibel und effektiv reagieren“, fügte Lewentz hinzu.

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