Polizisten im Land werden praxisnah ausgebildet

24. Juni 2014 | Themenbereich: Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz haben die hochwertige Aus- und Fortbildung bei der rheinland-pfälzischen Polizei gelobt. „Die Landesregierung setzt ganz bewusst auf die intensive Qualifizierung von jungen Polizistinnen und Polizisten. Mit unserer Ausbildungsoffensive leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine demografiefeste Polizei in unserem Land“, sagten Dreyer und Lewentz bei der Einweihung des neuen Ausbildungs- und Prüfungszentrums auf dem Campus der Landespolizeischule am Flughafen Hahn.

Das neue Ausbildungs- und Prüfungszentrum bei der Polizeischule sei ein schönes Beispiel für die praxisnahe und hochwertige Ausbildung der Studierenden an der Landespolizeischule. „Ich freue mich, dass wir mit knapp 1.200 Studierenden bei der Polizeischule einen absoluten Höchststand an zukünftigen Polizistinnen und Polizisten verzeichnen“, sagte Dreyer. Diese deutlich angestiegenen Ausbildungszahlen würden in einigen Jahren den Dienststellen im Land zu Gute kommen und dazu beitragen, dass Rheinland-Pfalz eines der sichersten Bundesländer in Deutschland bleibe. Innenminister Lewentz betonte: „In diesem Jahr sind mehr als 440 neue Polizeianwärter vereidigt worden – die höchste Einstellungsquote der vergangenen Jahre.“

Schon in der Ausbildung lernten die angehenden Polizisten mit modernster Technik Ermittlungsmethoden und Einsatztaktik kennen. „Unsere jungen Beamtinnen und Beamten stehen für eine moderne und bürgernahe Polizei“, sagte Lewentz.

Mit dem neuen Ausbildungs- und Prüfungszentrum, das zuvor lange Jahre von den US-Amerikanern als Kindergarten genutzt wurde, wird die praktische Ausbildung von Polizistinnen und Polizisten in vielen Bereichen noch effizienter gestaltet. Das Zentrum dient künftig für Einsatztrainings und für realitätsnahe kriminaltechnische Übungen. Dazu gehören beispielsweise Spurensuche und Spurenauswertung in einer nachgebauten Kneipe. Ebenso trainiert werden kann aber etwa auch der Zugriff bei Festnahmen. Dazu können Polizeiautos ebenerdig in das Gebäude fahren. Der Umbau des Gebäudes kostete knapp 235.000 Euro.