Bun­desin­nen­mi­nis­ter beim „Gang für ein fried­li­ches Mit­ein­an­der“

18. Juni 2014 | Themenbereich: BMI, Innere Sicherheit | Drucken

Die Aktion in Berlin-Wedding setzt ein Zeichen für das friedvolle Zusammenleben im Kiez.

Unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière fand am 17. Juni 2014 der „Gang für ein friedliches Miteinander“ durch den Soldiner Kiez in Berlin-Wedding statt. Die vom Verein Kiezbezogener Netzwerkaufbau e.V. (KbNa) veranstaltete Aktion wirbt für das gedeihliche und friedvolle Zusammenleben im Kiez.

Der Verein Kiezbezogener Netzwerkaufbau e.V. (KbNa) ist aus einem gemeinsamen Projekt zur Stärkung der Kooperation von Jugendhilfe und Polizei zur Gewaltprävention im Soldiner Kiez hervorgegangen.

Heute sind verschiedene Vereine, Jugendeinrichtungen und muslimische und christliche Gemeinden aus dem Kiez sowie die Berliner Polizei Teil des Netzwerks. Durch vielfältige gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen haben die Akteure dazu beigetragen, Respekt, Toleranz und gegenseitiges Vertrauen im Kiez zu schaffen.

Weitere Informationen können Sie dem Internetangebot des KbNa e.V. entnehmen.

Mehr als 300 Teilnehmer schlossen sich dem Gang von der Koloniestraße über die Soldiner Straße bis zur Prinzenallee an. Muslime und Christen der lokalen Gemeinden, Kinder und Senioren, Vertreter der verschiedenen sozialen Einrichtungen im Kiez sowie zahlreiche weitere Anwohner demonstrierten gemeinsam mit der Berliner Polizei als wichtigem Kooperationspartner die interkulturelle und interreligiöse Vielfalt im Kiez.

Die verschiedenen Netzwerkpartner des KbNa – etwa die Haci-Bayram-Moschee, die afrikanische Gemeinde und der Jugendklub SoKo 116 – stellten im Rahmen der Veranstaltung ihre Arbeit vor und berichteten von ihren bisherigen Erfolgen. Das gemeinsame Anliegen, sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen, unterstrichen die Teilnehmer am Ende des Gangs eindrücklich durch das symbolische Fliegenlassen von Friedenstrauben.

Bundesinnenminister de Maizière lobte die Arbeit des Vereins KbNa e.V. und aller Kooperationspartner als gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von Polizei und Zivilgesellschaft vor Ort, das zum Vorbild für viele andere Stadtteile und Kommunen werden könne. Gegenseitiges Vertrauen und Zusammenhalt, betonte der Minister, seien die Grundlage, um Kriminalität und Extremismus jeglicher Couleur frühzeitig entgegenzuwirken.