Empfehlungen des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung gegen illegale Graffiti

10. Juni 2014 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Prävention | Drucken

WIE illegalem Graffiti noch wirkungsvoller vorgebeugt und WER dazu WAS beitragen kann, beschreibt seit heute eine neue Broschüre des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) unter dem Titel ´Bleib sauber!´. Eine aus Fachleuten mehrerer staatlicher undnichtstaatlicher Einrichtungen und Organisationen bestehende Arbeitsgruppe des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung hat darin 60 konkrete Handlungsempfehlungen zusammengetragen. Sie richten sich an jene, die von illegalen Graffiti betroffen sind, aber auch an eine große Spannbreite von Akteuren, die wegen ihrer professionellen Zuständigkeit oder ihres Engagements zur Eindämmung von illegalen Graffiti beitragen können. Dazu zählen Kommunen und andere potenzielle Geschädigte ebenso wie Eltern, Schulen und Einrichtungen
der Jugend- und Sozialarbeit sowie Polizei, Justiz, Architekten und Städteplaner. Ergänzt werden die Hinweise und Empfehlungen durch vierpraktische Projektbeispiele aus Mecklenburg-Vorpommern.

Für Innenminister Lorenz Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des LfK ist, zeigt der aktuelle Handlungskatalog sehr deutlich die Notwendigkeit, aber auch die vielfältigen Möglichkeiten auf, gegen illegale Graffiti vorzugehen.

´Ungeachtet dessen, dass Graffiti, wenn sie professionell gestaltet sind, weltweit Museen füllen und Stadtbilder verschönern können´, so der Minister, ´zählen illegale Graffiti als besondere Form des Vandalismus nach wie vor zu den großen Ärgernissen unserer Zeit. Sie verursachen für öffentliche und private Kassen bundesweit jährlich nicht nur Schäden in neunstelliger Größenordnung. Sie beeinträchtigen auch das Wohlbefinden der Bürger sowie das
touristische und wirtschaftliche Image der betroffenen Kommunen inerheblichem Maße. Dagegen vorzugehen, muss ein gemeinsames Anliegen von Staat und Gesellschaft bleiben.´

Minister Caffier fordert deshalb die Kommunen und alle anderen Akteure auf, die Hinweise aufzugreifen und daraus eigene Schlussfolgerungen und konkrete Handlungen abzuleiten. Die vielerorts bestehenden Kommunalen Präventionsräte könnten dabei als Informations- und Vernetzungsgremien dienen.

Erhältlich ist die Broschüre kostenlos bei den Kommunalen Präventionsräten, den Polizeidienststellen sowie beim Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung (Tel. 0385-5882487). Veröffentlicht ist sie auch im Internet unter www.kriminalpraevention-mv.de.

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