Versorgungsempfänger/-innen und Hinterbliebene werden allein gelassen

5. Juni 2014 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Trotz zahlreicher Aufforderungen der DPolG NRW die bekannten Probleme bezüglich der Bearbeitungszeiten von Beihilfeanträgen und die mangelhafte telefonische Erreichbarkeit des LBV abzustellen, fühlen sich insbesondere unsere älteren Kolleginnen und Kollegen allein gelassen.

Im Hinblick auf ein Betreuungsangebot für Versorgungsempfänger
und deren Hinterbliebenen sieht man auch in vielen Behörden
Fehlanzeige!

Eine aktuelle Anfrage des LAFP an alle Polizeibehörden befasst sich mit lokalen Behördenangeboten. Einleitend prognostiziert das LAFP in dieser Anfrage, dass sich die Situation beim LBV „in absehbarer Zukunft nicht zufriedenstellend lösen lassen wird“. Liest man die Anfrage, könnte man auch zu dem Schluss kommen, dass
man das Problem nicht lösen will und auf die Behörden und Berufsvertretungen abwälzen möchte.
Der Dienstherr scheint auch auf einem Auge blind zu sein. Schließlich wurde er durch den Petitionsausschuss gebeten diesen Zustand zu ändern. Ohne diese Bitte und dem Drängen der DPolG wäre er eigeninitiativ scheinbar nie auf diese Idee gekommen.
Der Dienstherr darf sich aber nicht durch eine Billiglösung aus der Verantwortung stehlen!
Die DPolG wird als Berufsvertretung die Versorgungsempfänger und deren Hinterbliebene nicht im Stich lassen. Unser Engagement kann aber nur ein ergänzendes Angebot sein.
Wir fordern unseren Dienstherren daher auf,
zu seiner Verantwortung zu stehen

und
nicht an den Symptomen sondern an der Ursache zu arbeiten!