Steigende Einbruchszahlen: Präventions-Kultur stärken

5. Juni 2014 | Themenbereich: Security | Drucken

„Vorbeugung wird in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch zu stark vernachlässigt“
Integrierte Sicherheitslösungen bieten umfassenden Schutz

Essen. Angesichts des weiter steigenden Einbruch-Risikos in Deutschland fordert Andreas Kaus, Geschäftsführer von KÖTTER Sicherheitssysteme, einen deutlichen Ausbau der „Präventions-Kultur“. Hintergrund ist die heute veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), die für 2013 einen erneuten Anstieg der Wohnungseinbrüche auf bundesweit 149.500 Delikte verzeichnet (+ 3,7%). „Damit setzt sich der seit 2009 anhaltende Trend unvermindert fort“, erklärt der Sicherheitsexperte.

Tag für Tag ereignen sich bundesweit mehr als 400 Wohnungseinbrüche. Der Schaden beläuft sich nach Angaben der Versicherungswirtschaft auf jährlich knapp eine halbe Milliarde Euro, hinzu kommen die psychischen Belastungen für die Opfer. Auch Einbrüche in Firmen ziehen erhebliche Folgen nach sich. Diese reichen bis zur Existenzbedrohung, wenn durch Diebstahl wichtiger Geräte etc. die Produktion gefährdet wird.

Dabei sind die Delikte seit 2009 bundesweit um über 30 Prozent gestiegen. Allein in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich im vergangenen Jahr rund 55.000 Wohnungseinbrüche (+1,5%). Auch andere Länder wie zum Beispiel Baden-Württemberg geraten verstärkt ins Visier. Dort schnellten die Zahlen um über 30 Prozent nach oben auf mehr als 11.000 Einbrüche.

„Dies unterstreicht in aller Deutlichkeit die Bedeutung der Prävention. Sie wird im Vergleich zu anderen Ländern aber noch zu stark vernachlässigt und muss deshalb auch in Deutschland Vorfahrt haben“, betont Andreas Kaus. Dabei ist die Wirkung zum Beispiel von Sicherheitstechnik wie Gefahrenmeldeanlagen und Videotechnik plus Aufschaltung auf rund um die Uhr besetzte Notruf- und Serviceleitstellen klar belegt. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die Täter in rund 40 Prozent aller Fälle nicht über den Einbruchsversuch hinauskommen. Kombiniert werden sollten die technischen Maßnahmen mit personeller Sicherheit wie unter anderem Revierwach- und Interventionsdiensten zur regelmäßigen Objektkontrolle bzw. Überprüfung oder Sicherung bei Auffälligkeiten und Schäden.

Kommt es trotzdem zu einem Einbruch, hat die umgehende psychologische Betreuung der Betroffenen, wie sie die zur KÖTTER Unternehmensgruppe gehörende TERAPON Consulting (terapon.de) bietet, ebenfalls zentrale Bedeutung. „Sie trägt entscheidend dazu bei, die langfristigen Folgen dieses traumatischen Erlebnisses zu reduzieren“, unterstreicht Geschäftsführer Dr. Christian Lüdke, der zu den renommiertesten Krisentherapeuten und Trauma-Spezialisten in Deutschland zählt.

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