Verdienten Feuerwehrangehörigen gebührt Anerkennung

4. Juni 2014 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat dem ehemaligen stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Kaiserslautern, Gerwald Wenz aus Otterberg, und dem Höhr-Grenzhausener Wehrleiter Karl-Heinz Schmidt das Feuerwehr-Ehrenzeichen als Steckkreuz ausgehändigt. „Die höchste Feuerwehrauszeichnung des Landes ist für Menschen bestimmt, die sich sehr intensiv dem Feuerwehrwesen gewidmet haben. Gerwald Wenz und Karl-Heinz Schmidt haben Feuerwehr gelebt“, sagte Lewentz bei der Verleihung am Dienstag in Mainz. Die beiden hauptberuflichen und ehrenamtlich aktiven Feuerwehrmänner seien ein gutes Beispiel für die rund 75.000 aktiven Feuerwehrangehörigen im Land.

„Karl-Heinz Schmidt ist mit 28 Berufsjahren der dienstälteste Wehrleiter in Rheinland-Pfalz“, betonte Lewentz. Der 60-Jährige ist mit knapp 14 Jahren in die Jugendfeuerwehr in Höhr-Grenzhausen eingetreten, wurde 1985 zum Oberbrandmeister ernannt und übernahm ein Jahr später die Funktion des Wehrleiters in der Verbandsgemeinde. Nach dem Studium zum Keramik-Ingenieur trat er 1988 in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst ein und ist bis heute als Lehrkraft an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz tätig. In November dieses Jahres wird Schmidt aus seinem Ehrenamt als Wehrleiter ausscheiden.

Gerwald Wenz verrichtet seit 46 Jahren seinen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. 1981 wurde er zum Wehrleiter der Verbandsgemeinde Otterberg ernannt und leitete die dortige Feuerwehr bis Ende 2011. Noch während dieser ehrenamtlichen Tätigkeit wurde er 2002 zum stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur des Landeskreises Kaiserslautern ernannt. Dieses Amt füllte er bis kurz vor seinem 63. Geburtstag im April dieses Jahres aus. „Wie Wehrleiter Schmidt aus Höhr-Grenzhausen hat auch Gerwald Wenz sein Hobby zum Beruf gemacht, denn er war hauptamtlich bei der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern als Hauptbrandmeister beschäftigt“, sagte Minister Lewentz.