Präventionsarbeit für mehr Sicherheit im grenznahen Raum

4. Juni 2014 | Themenbereich: Kriminalität, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Der Präventionsrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald erhält vom Ministerium für Inneres und Sport in
diesem Jahr zusätzlich 50.000 EUR zur Verstärkung seiner Präventionsarbeit im grenznahen Raum. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid hat der Minister für Inneres und Sport, Lorenz Caffier, heute vor Ort übergeben. Dabei betonte er noch einmal die Notwendigkeit des gesamtgesellschaftlichen Herangehens in der
Kriminalitätsvorbeugung und lobte das Engagement der Präventionsräte vor Ort.

´Die für viele Bürger unbefriedigende Entwicklung der Kriminalität in einigen grenznahen Bereichen hat in den vergangenen Monaten zwar bereits zu einer Reihe zusätzlicher staatlicher Maßnahmen vor Ort geführt. Dass sich nunmehr aber auch der Präventionsrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald mit einem Bündel eigener Maßnahmen dem Thema zuwendet, ist jedoch besonders lobenswert´, so Minister Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung ist und der in den vergangenen Monaten mehrfach die Notwendigkeit kommunaler Präventionsarbeit gegen die sogenannte Grenzkriminalität betont hat.

´Der Präventionsrat des Landkreises zeigt mit seinem aktuellen Konzept sehr deutlich seinen Willen auf, seine spezifischen Möglichkeiten im Zusammenwirken von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren sowie den Bürgern selbst auch zu nutzen. Das ist der richtige Weg. Die Fördermittel des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung sind dafür gut angelegt.´, betont derMinister.

Zugleich dankte er noch einmal dem Landtag, der für 2014 und 2015 jeweils 50.000 EUR zusätzlich für die Unterstützung der Präventionsarbeit gegen Grenzkriminalität zur Verfügung gestellt hat.

Auf dieser Grundlage hat der Präventionsrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald im Zuge einer breiten gesellschaftlichen Diskussion vor Ort und begleitet vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und der Landespolizei in den vergangenen Wochen ein Präventionskonzept für die Region entwickelt, das nunmehr
die Möglichkeiten und Angebote vielfältiger Akteure bündelt. Es stellt damit eine sehr sinnvolle und wirksame Ergänzung der polizeilichen Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung der Sicherheitslage im grenznahen Bereich dar.

Neben den 50.000 EUR für dieses spezielle Projekt erhält der Landkreis Vorpommern-Greifswald in diesem Jahr vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung weitere 43.000 EUR für die Unterstützung seiner vielfältigen Präventionsarbeit.

Weitere Informationen zum Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und zu dessen Förderprogramm finden Interessenten im Internet unter www.kriminalpraevention-mv.de