Effiziente Sicherheitsdienstleistung erfordert leistungsfähige Sicherheitstechnik

4. Juni 2014 | Themenbereich: Security | Drucken

„Eine moderne Sicherheitsdienstleistung ist heute ohne den effizienten Einsatz
von Sicherheitstechnik nicht mehr möglich“, darauf wies der Hauptgeschäftsführer des BDSW, Dr. Harald Olschok, heute in Gelsenkirchen auf der Vorpressekonferenz der security in Essen hin.

Die Leistungsfähigkeit moderner Sicherheitstechnik sei in den letzten Jahren enorm gestiegen und gleichzeitig immer preiswerter geworden, so Olschok. Ob beim Schutz von Großveranstaltungen, im öffentlichen Personenverkehr, Schutz von militärischen Liegenschaften, Sicherheit von Banken oder des Einzelhandels, ob Museumssicherheit oder Zutrittskontrollen in Bürogebäuden, in allen Marktsegmenten werde leistungsfähige Sicherheitstechnik eingesetzt, um den Schutzauftrag zu erfüllen. Dies setze notwendigerweise eine höhere Qualifikation der eingesetzten SicherheitsmitarbeiterInnen voraus. Darauf hätten die privaten Sicherheitsdienste und der BDSW reagiert. Die Einführung von zwei Ausbildungsberufen in den vergangenen 12 Jahren seien „Meilensteine“ in der privaten Sicherheit gewesen. Über 6.000 junge SicherheitsmitarbeiterInnen hätten inzwischen den Abschluss einer Fachkraft bzw. Servicekraft für Schutz und Sicherheit. Jedes Jahr beginnen mehr als 1.000 junge Menschen die Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft. Aber auch im Bereich der Führungskräfteausbildung habe sich in nur einem Jahrzehnt eine deutliche Veränderung aufgezeigt. An fast 10 Hochschulen gebe es Studiengänge im Sicherheitsmanagement.

Auf der bevorstehenden security 2014 werde es erneut auf Vorschlag des BDSW einen Tag der Aus- und Weiterbildung am Dienstag, den 23. September 2014 geben. Den Auszubildenden als auch den Studenten im Bereich Sicherheitsmanagement solle damit ein umfassender Einblick in die immer wichtiger und komplexer werdende Sicherheitswirtschaft gegeben werden.

Die Beschäftigungsaussichten in der Sicherheitswirtschaft sieht Olschok als positiv an. Im vergangenen Jahr habe allein der Umsatz der privaten Sicherheitsdienste um über 3 Prozent zugenommen, erstmals wurde die Umsatzmarke von 5 Milliarden Euro „geknackt“. Insgesamt betrage das Marktvolumen von Sicherheitsdienstleistung, elektronischer und mechanischer Sicherheit rund 12 Milliarden Euro in Deutschland.

Der Schutzbedarf von Staat und Wirtschaft würde auch in Zukunft weiter steigen. Dies gelte sowohl für theoretische Bedrohungen als auch der sogenannten Alltagskriminalität. Die heftige Diskussion über die stark gestiegene Zahl der Wohnungseinbrüche mache dies deutlich. Alleine in den vergangenen Jahren sei die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland um 50 Prozent angestiegen. In immer mehr Regionen von Deutschland würden deshalb Bürger und Bürgerinnen massiv den Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten fordern, nicht immer mit Zustimmung der Polizei.

Die Mitgliedsunternehmen des BDSW, so Olschok abschließend, seien für die Herausforderungen bestens gerüstet. Die vielfältigen Maßnahmen zur Steigerung der Qualifikation der eingesetzten MitarbeiterInnen, der umfassende Einsatz von moderner Sicherheitstechnik und eine Rund-um-die-Uhr Ansprechbarkeit würden dafür sorgen, dass auch in Zukunft ein stabiles wirtschaftliches Wachstum möglich ist.

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