Erlass Diensthundführer – DPolG fordert dringend Nachbesserungen

30. Mai 2014 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Nach Abschluss einer Arbeitsgruppe Diensthundwesen liegt nun ein Erlass vor, der so nie hätte in Kraft treten dürfen! Bereits in der Personalvertretung hatte die DPolG auf diese unsäglichen Fehler hingewiesen – ohne auf Vernunft bei den beteiligten Stellen zu treffen.

Wo waren denn die, die noch wissen wie man an der Basis seinen Dienst verrichtet bzw. absolvieren muss?!?

Unsere DPolG-Vertreter im Polizeihauptpersonalrat hatten bereits bei Vorlage des Erlassentwurfes die Probleme erkannt und deutlich angesprochen!

Aus Sicht der DPolG hätte dieser Erlass so nicht in Kraft gesetzt werden dürfen. Doch mittlerweile regt sich Widerstand im ganzen Land.

Die Beschwerden richten sich an die Personalvertretungen, das MIK und an das zuständige Referat. – Zu Recht!!!

Kurz und knapp was sich schnell ändern muss:

  •  Grundsätzlich keine Einzelstreife-Eigensicherung!
  •  Grundsätzlich nicht zwingend uniformiert!
  •  Grundsätzlich nicht nur in colorierten Fustkw!
  •  Grundsätzliche Ausstattung aller Fahrzeuge, egal ob coloriert oder zivil, mit Doppelboxen bzw. der adäquaten Möglichkeit des Transportes für zwei Diensthunde!
  •  Mehr Fahrzeuge – sowohl coloriert als auch zivil!

Diensthundeführer sind ein sinnvolles taktisches Einsatzmittel und werden auch u.a. im ET-Bereich und generell in der Kriminalitätsbekämpfung erfolgreich eingesetzt.

Stichwort: Rauschgiftspürhunde und die massiv gestiegenen Einbruchszahlen, bei Observationen etc.! Oder sollen die Diensthundeführer künftig grundsätzlich in colorierten Fustkw VU’s aufnehmen, Geschwindigkeitsmessungen durchführen oder Verkehrsbehinderungen bearbeiten?

Unterstützung des WuW und aller anderen Dienststellen findet bereits seit langem nach Möglichkeit statt.

Dafür benötigt man nicht diesen Erlass!

Diensthundeführer müssen gerade bei Anforderung in der Lage sein, den Einsatz in der eigenen oder anderen Behörde ad hoc im Land wahrzunehmen – dafür bedarf es ausreichender Fahrzeuge vor Ort in der eigenen Behörde!

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.