200 künftige Polizisten vereidigt

28. Mai 2014 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

An der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg sind am Mittwoch 200 angehende Polizisten feierlich vereidigt worden. Die 86 Anwärterinnen und Anwärter des mittleren Polizeidienstes und 114 Anwärterinnen und Anwärter des gehobenen Polizeidienstes hatten ihre Ausbildung am 1. Oktober vergangenen Jahres begonnen. Die 59 Frauen und 141 Männer werden nach erfolgreicher Prüfung im Jahr 2016 als Polizeimeister bzw. Polizeikommissare die Polizei des Landes verstärken.

Innenminister Ralf Holzschuher unterstrich vor den Anwärterinnen und Anwärtern die große Verantwortung, der sich Polizisten jeden Tag zu stellen haben. „Polizeiarbeit ist kein Job, keine Beschäftigung, keine Verlegenheitslösung, der man nachgeht, weil sich nichts Besseres anbietet. Polizistin oder Polizist zu sein, verlangt den Einsatz der ganzen Persönlichkeit. Sie alle leisten Dienst an der Gemeinschaft zum Wohl der Menschen in unserem Land.“

Nach der Vereidigungsfeier konnten die Polizeianwärterinnen und –anwärter ihren Familienangehörigen, die zur Festveranstaltung gekommen waren, einen Einblick in die Ausbildung an der Fachhochschule geben. Bereiche wie die Lehrwache, das Verkehrs- und Tatortkabinett, das Fahr- und Sicherheitstraining oder auch die Bibliothek waren dafür geöffnet. Unter den offiziellen Gästen der Vereidigung war auch der Polizeiattaché der polnischen Botschaft in Berlin, Robert Baranski.

Die Ausbildung für den mittleren Polizeidienst dauert 30 Monate. Das Studium für den gehobenen Polizeidienst wird nach 36 Monaten mit einer Bachelor-Prüfung abgeschlossen. Die 200 Nachwuchspolizisten hatten sich in einem umfangreichen Auswahlverfahren unter rund 4.000 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt.

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