Malchow verurteilt zunehmende Respektlosigkeit gegenüber der Polizei

27. Mai 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow hat in Interviews mit Fernsehsendern die zunehmende Respektlosigkeit und die immer häufiger werdenden Angriffe auf Polizeibeamtinnen und -beamte verurteilt. Es gehöre mittlerweile zum Alltag der Kolleginnen und Kollegen, aufs Übelste beschimpft und selbst auf Streifengängen massiv angegangen zu werden. Dabei komme es auch vermehrt zu körperlicher Gewalt, bis hin zu schweren Körperverletzungsdelikten.
im Sat.1-Frühstücksfernsehen sagte Malchow: „Wir wollen eine bürgernahe Polizei sein. Aber wenn meinen Kolleginnen und Kollegen immer häufiger Beleidigungen und Gewalt widerfahren, gehen sie distanzierter in die Einsätze und die Sprache wird schroffer. Das wollen wir eigentlich nicht. Deshalb ist es notwendig, dass sich die Gesellschaft über diese Entwicklungen Gedanken macht.“ Der Bürger solle keine Angst haben vor der Polizei, betonte der GdP-Chef. Die Polizei habe den Rechtsstaat zu vertreten und damit das, was in gewählten Parlamenten in Gesetze gegossen werde.

Man müsse, so Malchow, polizeiliches Handeln auch kritisieren dürfen, doch solche Verhaltensweisen wie sie in einem Video zu sehen sind, seien nicht tolerabel. Es seien, betonte der GdP-Chef im Interview mit dem Nachrichtensender N24, keine Einzelfälle.