Polizei in Brandenburg an der Havel wird an einem Standort konzentriert

26. Mai 2014 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

Der Zeitpunkt rückt näher, an dem die derzeit noch an verschiedenen Orten in der Stadt Brandenburg verteilten Polizeikräfte künftig an einem Standort konzentriert werden: Im Beisein von Finanzminister Christian Görke und Innenminister Ralf Holzschuher ist heute Nachmittag der Richtkranz über einen Erweiterungsbau der Polizeidirektion West mit der Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel in der Magdeburger Straße 52 hochgezogen worden. Dieser Bau und die Sanierung des dort bereits vorhandenen Gebäudes erlauben es in Zukunft, dass die Polizeikräfte in der Stadt räumlich zusammenrücken. Während in dem dann sanierten Bestandsgebäude die Polizeiinspektion verbleiben wird, werden in dem zu errichtenden Neubau die Räume der Polizeidirektion untergebracht sein.

Finanzminister Christian Görke vom Bauherren, dem Brandenburgischen Finanzministerium, betonte: „Wir liegen im Zeitplan! Seit der Grundsteinlegung am 23. Oktober des vergangenen Jahres sind fast auf den Tag genau sieben Monate vergangen. Der milde Winter hat die Bauarbeiten gut voranschreiten lassen, so dass sich heute das künftige Erscheinungsbild der Polizei in Brandenburg an der Havel schon sehr gut erahnen lässt. Wenn der neu zu errichtende Erweiterungsbau fertig ist, werden der Polizei am Standort Brandenburg zeitgemäße und den Anforderungen entsprechende Arbeitsplätze auf einer Nutzfläche von insgesamt rund 3.500 Quadratmetern zur Verfügung stehen, wovon etwa 2.200 Quadratmeter auf den Neubau entfallen.“

Innenminister Ralf Holzschuher betonte in seinem Grußwort, dass der Neu- und Umbau die Arbeitsbedingungen der Landespolizei am Standort wesentlich verbessere. „Bürgerfreundliche und zuverlässige Polizeiarbeit benötigt gute und zeitgemäße Arbeitsbedingungen. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden an diesem Standort künftig gemeinsam Dienst versehen. Damit schafft der Ausbau des Polizeistandortes kürzere Wege, verbessert die Kommunikationsbedingungen und ermöglicht wichtige Synergieeffekte. Der Ausbau ist zugleich ein klares Zeichen für das Bekenntnis des Landes zum Direktionsstandort Brandenburg an der Havel“, hob Innenminister Ralf Holzschuher hervor.

Neben dem Erweiterungsbau wird zugleich die Liegenschaft neu geordnet und die notwendige Infrastruktur geschaffen in Form von Garagen und Carports für Dienstfahrzeuge, Stellplätzen für Besucherinnen, Besucher und Bedienstete und dem Bau einer Hundezwingeranlage. „Das Gesamtinvestitionsvolumen der Baumaßnahme beläuft sich auf 16 Millionen Euro“, sagte Finanzminister Görke in seinem Grußwort.

Mit dem Richtfest für den Erweiterungsbau der Polizeidirektion West rückt auch der städtebauliche Lückenschluss entlang der Magdeburger Straße und damit gleichzeitig das Ende der investiven Bautätigkeit auf den sogenannten „Behördendreieck“ näher. Die Errichtung des Erweiterungsbaus und die Sanierung des dort bereits vorhandenen Gebäudes sind die vorerst letzte Etappe der seit 1991 auf dem „Behördendreieck“ durchgeführten investiven Bautätigkeiten. Auf dem Behördenstandort in Brandenburg hat das Land seit 1991 rund 90 Millionen Euro investiert.

 

Hintergrund:

Wesentliche Daten der Baumaßnahme

Nutzfläche 3.457 Quadratmeter

Gesamtbaukosten rund 16 Millionen Euro

Grundsteinlegung 23.10.2013

Bauzeit März 2013 bis Januar 2016

 

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