Justizministerin besucht Tag der offenen Tür des Justizzentrums in Hildesheim

24. Mai 2014 | Themenbereich: Justiz, Niedersachsen | Drucken

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat es sich heute beim Tag der offenen Tür des Justizzentrums in Hildesheim nicht nehmen lassen, die Gäste persönlich zu begrüßen.

Mit Blick auf die jungen Besucherinnen und Besucher warb sie in ihrem Grußwort für die Justiz als Arbeitgeber: „Egal ob als Richterin oder Richter, Rechtspflegerin oder Rechtspfleger, als Wachtmeisterin oder Wachtmeister oder auch als Psychologin oder Vollzugsbediensteter, die Aufgaben sind vielfältig, immer aber sinnvoll und selbstbestimmt und auch die Rahmenbedingungen stimmen. Es lohnt sich, Gerechtigkeit gemeinsam zu gestalten!“

Der diesjährige Tag der offenen Tür findet unter dem Motto „Justiz hautnah erleben“ statt. Den ganzen Tag über haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich an Informationsständen zu verschiedenen Themen schlau zu machen. Außerdem werden für die Gäste des Justizzentrums unter anderem Gerichtsverhandlungen nachgespielt, denen reale Fälle zugrunde liegen. Einer der Höhepunkte ist die Ausstellung von Asservaten, also sichergestellten oder beschlagnahmten Gegenständen, mit anschließender Versteigerung.
Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens veranstaltet auch die Justizvollzugsanstalt für Frauen Vechta Abteilung Hildesheim einen „Tag der offenen Tür“. Mit Hilfe eines echten Gefangenentransports können sich die Besucherinnen und Besucher vom Justizzentrum zu der benachbarten JVA bringen lassen. Dort öffnet die Justizvollzugsanstalt ihre Räumlichkeiten zur Besichtigung – darunter auch Hafträume. Daneben besteht für Interessierte die Möglichkeit, selbst hergestellte Produkte der JVA, wie Geschirrtücher oder auch Sanddornschnaps, zu kaufen.

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