40 Jahre Polizeidienst sind genug!

23. Mai 2014 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Zu der heute verabschiedeten abschlagsfreien Rente mit 63 nach 45 Arbeitsjahren fordert der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft Ernst G. Walter die inhaltsgleiche Umsetzung für alle Beamten in der Bundespolizei. Verwaltungsbeamte, die bisher unabhängig von geleisteten Dienstjahren erst mit Vollendung des 67. Lebensjahres in den Ruhestand treten können, müssen nun auch nach 45 Dienstjahren abschlagsfrei in Pension gehen dürfen.
Insbesondere fordert der Gewerkschafter auch eine angepasste Übertragung für den Polizeivollzugsdienst. „Wer 40 Jahre lang seinen Kopf für die Sicherheit in Deutschland hingehalten, dabei im gesundheitsschädlichen Schichtdienst rund um die Uhr gearbeitet und fast an jedem Wochenende und an Feiertagen bei Ausschrei-tungen oder Großveranstaltungen auf der Straße Dienst geleistet hat, der hat sich seine Pension wahrlich verdient. 40 Jahre Polizeiarbeit sind genug!“, bekräftigt Walter.
Hintergrund ist, dass der Polizeivollzugsdienst gegenüber anderen Beschäftigungs-bereichen wegen seiner besonderen Belastungen eine um 5 Jahre verkürzte Regelaltersgrenze zur Erreichung des Ruhestandes besitzt. „Wir begrüßen die Rentenpläne der Bundesregierung zur Verkürzung des Eintritts in die Rente mit 63 nach einer Arbeitszeit von 45 Jahren ausdrücklich. Deshalb ist es nur konsequent und richtig, den wegen der besonderen Belastungen des Polizeiberufs 5 Jahre früher in Pension gehenden Polizeivollzugsbeamten künftig die gleichen Rechte einzuräumen, nämlich nach spätestens 40 Polizeidienstjahren abschlagsfrei in den Ruhestand zu gehen“, so der Polizeigewerkschafter.

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