Berichterstattung über den Haftantritt von Uli Hoeneß

13. Mai 2014 | Themenbereich: Bayern, Strafvollzug | Drucken

Mehrere Zeitungen berichteten über den bevorstehenden Haftantritt von Uli Hoeneß. Bei der Berichterstattung wurde unter anderem ein Generalverdacht gegenüber den Bediensteten der Bayerischen Vollzugseinrichtungen geäußert:
„Es sei zu befürchten, dass Wärter oder Häftlinge mit Geld bereits geködert worden sein könnten, um exklusive Infos über den prominentesten Strafgefangenen der Republik anzuliefern“ , so beispielsweise der FOCUS am 12.05.2014.
Solche Behauptungen sind eine Unverschämtheit. Sie stellen einen ganzen Berufsstand unter Generalverdacht. Das ist ein unglaublicher Vorgang, so der Vorsitzende des Landesverbandes der Bayerischen Justizvollzugsbediensteten (JVB) Ralf Simon.
Unsere Vollzugsbediensteten, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr die Betreuung, Versorgung und sichere Unterbringung von Gefangenen gewährleisten als „Wärter“ zu bezeichnen, empfinden wir als beleidigend und herabwürdigend.
Einen solchen Umgang haben unsere Bediensteten nicht verdient, so der Landesvorsitzende.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.