100 Tage Polizeireform • Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke aus der alltäglichen Polizeipraxis

13. Mai 2014 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der BDK startet die Vorstellung der Ergebnisse seiner am 10. April initiierten Zwischenbilanz „100 Tage Polizeistrukturreform“. Thematisch aufbereitet mit Originalzitaten werden ohne rosarote Reformbrille die Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke aus der alltäglichen Polizeipraxis beim Start in die „neue Polizeiwelt“ vorstellt.

Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke ohne rosarote Brille

Seit 1. Januar 2014 arbeitet die baden-württembergische Polizei in neuen Organisationsstrukturen. Die bislang umfassendste Strukturreform in ihrer Geschichte bedingte dabei nicht nur strukturelle Anpassungen, sondern zog auch umfassende personelle Veränderungen und die fast komplette Neugestaltung von Abläufen und Kommunikationswegen nach sich.

Von einer derartig umfassenden Neugestaltung der polizeilichen Strukturen, Abläufe und teilweise auch Aufgabenzuweisungen, bei der quasi „kein Stein mehr auf dem anderen blieb“, hat niemand realistisch erwartet, dass bereits mit der stichtagsbezogen Umsetzung alles rund und ohne Probleme abläuft.

Viele „Bausteine“ müssen neu zusammengesetzt und angepasst werden, das „Haus der Polizei“ vielfach neu gebaut werden.

Nach den ersten 100 Tagen sollten aber Stolpersteine und Schlaglöcher der Startphase weitestgehend beseitigt und positive Veränderungen – wie sie das Reformvorhaben als Ziele in Anspruch nimmt – erkennbar sein.

Der BDK hat deshalb zum 10. April für eine erste Zwischenbilanz gefragt, wie die neuen Strukturen mit Leben erfüllt wurden. Was waren „nur“ Startprobleme, was läuft immer noch nicht rund und was wird auch absehbar noch Probleme bereiten? Welche Ziele des bzw. Erwartungen an das Reformvorhaben konnten nicht, aber auch welche konnten erfüllt werden und bestätigen ggf. bereits in dieser Phase das Reformvorhaben?

Der BDK hat hierzu alle Beschäftigten, welche die abstrakten Organisationsstrukturen mit Leben erfüllen sollen und deren Erfahrungsschatz im gesamten Reformprozess trotzdem bislang weitestgehend unbeachtet blieb, aufgefordert, ihre praktischen Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke aus dem polizeilichen Alltag beim Start in diese „neue Polizeiwelt“ zu berichten.

Der BDK gibt damit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei eine Stimme.

Die Erhebungen für diese Zwischenbilanz erheben nicht den Anspruch einer repräsentativen Meinungsumfrage und doch spiegeln die Ergebnisse in ihrer Gesamtheit die vielerorts vorhandenen Rahmenbedingungen wider und stehen vielfach für das Stimmungsbild in der Polizei.

Die Ergebnisse werden nun thematisch aufbereitet und mit Originalzitaten ohne rosarote Reformbrille sukzessive vorgestellt. Sie sind in Ihrer Gesamtheit der Rückmeldungen gleichsam die Basis für Gespräche des BDK mit politischen Entscheidungsträgern und der Polizeiführung.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.